Eine Relegation mit vielen Fragezeichen

Das Rechnen für Niklas Klawitter und Trainer Matthias Thuro vom FV Ravensburg II geht weiter. Die Relegation hat ihre Tücken. (Foto: Christian Metz)

Ravensburg tk | In der gerade beendeten Saison gibt es aus der Fußball-Oberliga keinen Absteiger in die Verbandsliga Württemberg. Das bedeutet, dass es in der Relegation zu verschiedenen Szenarien kommen kann. Die „Schwäbische Zeitung“ gibt im Folgenden einen Überblick über mögliche Folgen der Relegationsspiele.

Was passiert, wenn der 1. Göppinger SV in die Oberliga aufsteigt?

Als Zweiter der Verbandsliga Württemberg kämpft der 1. Göppinger SV um den Aufstieg in die Oberliga. In der Relegation trifft Göppingen auf den 1. CfR Pforzheim. Das Hinspiel in Göppingen ist am Sonntag, 14. Juni, um 15 Uhr, das Rückspiel in Pforzheim am Sonntag, 21. Juni, um 15 Uhr. Sollte sich Göppingen durchsetzen, dann hätte das Auswirkungen auf die Relegation zur Verbandsliga. Dort trifft der FV Olympia Laupheim im Finale auf den Sieger der Landesliga-Staffeln. Bei einem Aufstieg von Göppingen würden beide Relegationsfinalisten in der kommenden Saison in der Verbandsliga spielen.

Muss das Spiel der Laupheimer in diesem Fall überhaupt ausgetragen werden?

„Ja“, sagt der Landesliga-Staffelleiter Andreas Schele. Sowohl das Rückspiel zur Oberliga als auch das Finale zur Verbandsliga werden am Sonntag, 21. Juni, ausgetragen. Beide Partien werden wohl zeitgleich angepfiffen. „Unter Umständen wird das Spiel Laupheim II nach vorne verlegt“, so Schele. Denn die zweite Mannschaft der Laupheimer spielt ebenfalls am Sonntag gegen den besten Bezirksligavertreter.

Was passiert, wenn der FV Olympia Laupheim absteigen muss? Was ist dann mit dem FV Olympia Laupheim II, der in der Relegation zur Landesliga auf den besten Bezirksligavertreter trifft?

Jetzt wird es etwas kompliziert. Fall 1: Laupheim verliert das Relegationsfinale gegen den FV Ravensburg II. Ravensburg steigt auf, Laupheim I steigt ab und Laupheim II muss – unabhängig vom eigenen Spiel – in die Bezirksliga absteigen. Zwei Mannschaften eines Vereins dürfen nicht in der gleichen Liga spielen. Sollte Laupheim II in diesem Fall seine Partie gegen den Bezirksligisten gewinnen, würde die Landesliga-Staffel IV in der kommenden Saison mit 16 Teams starten. Sollte Laupheim II verlieren, dann wären es 17 Mannschaften. Fall 2: Ravensburg II verliert im Laufe der Relegation, Laupheim I verliert das Relegationsfinale gegen einen der anderen Landesligisten. Dann würde Ravensburg II in der Landesliga bleiben, Laupheim I in die Landesliga absteigen und die Staffel IV würde – abhängig vom Ausgang der Partie von Laupheim II – mit 17 (Laupheim II gewinnt, muss aber dennoch runter) oder 18 Mannschaften (der Bezirksligist gewinnt) an den Start gehen.

Was ist, wenn der FC Isny über die Relegation in die Landesliga aufsteigt?

Dann würden sowohl der TSV Eschach als auch dessen Relegationsgegner aus der Kreisliga A in der kommenden Saison in der Bezirksliga spielen. Das wiederum hätte auch Auswirkungen auf die Relegation zur Kreisliga A I. In diesem Fall würde auch dort sowohl der SV Weingarten II als auch dessen Finalgegner in der A I bleiben oder aufsteigen.

Wo spielt künftig der TSV Berg III, der aufgestiegen ist, aber dessen zweite Mannschaft schon in der Kreisliga A I spielt?

„Berg III wird mit ziemlicher Sicherheit in der A II spielen“, sagt Schele.

Quelle: www.schwaebische.de

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