Saison 2013/14 | U-23

Zum Saisonschluss ein Derby

In der Fußball-Landesliga hat der SV Oberzell am Samstag den FV Ravensburg II zu Gast – „Oldie“ Högerle im Tor 

Das letzte Derby im Herbst gewann der FV II (Burak Soyudogru, links) gegen den SVO (Andreas Braunagel). Foto Christian Metz

Oberzellsz | Wenn am Samstag um 17.30 Uhr in Oberzell auf dem Platz das Derby zwischen dem SVO und dem FV Ravensburg II angepfiffen wird, laufen nebenan im Vereinsheim die letzten Vorbereitungen für die Saisonabschlussfeier der beiden Oberzeller Aktiven-Mannschaften.

Beste Laune ist garantiert: „Die gute Landesliga-Saison ist Grund zum Feiern“, sagt SVO-Trainer Achim Pfuderer – mindestens Platz fünf hat sein Team ja jetzt schon sicher. Natürlich weiß Pfuderer, dass er die Stimmung zusammen mit der Mannschaft noch einmal steigern kann: Mit einem Sieg gegen den Lokalrivalen.

Mit dem FV Ravensburg war Pfuderer ja kurzzeitig in den Medien in Verbindung gebracht worden – als möglicher Kandidat für die Nachfolge von Gerhard Rill als Trainer der ersten Mannschaft: „Das ist eine Geschichte, die ins Reich der Fabelwesen gehört – es gab nie Gespräche zwischen mir und dem FV“, betont Oberzells Trainer, der ja frühzeitig beim SVO verlängert hat.

Unbemerkt geblieben ist der Erfolg, den Pfuderer mit seinem Trainer-Team und der Mannschaft hat, beim großen Bruder von nebenan nicht. Schon allein deswegen nicht, weil die Oberzeller vor dem direkten Duell für den FV II nicht mehr einzuholen sind. „Das 0:2 gegen den SV Baltringen war allein schon ein Tiefschlag“, beschreibt Matthias Thuro, Trainer des FV II, seine Gemütslage nach dem Schlusspfiff vom vergangenen Samstag. Als dann noch die Nachricht eintraf, dass der SVO in Laupheim gewonnen hatte und damit sechs Punkte weg ist, „musste ich das erst einmal sacken lassen.“

Aus der Traum der Ravensburger vom Sprung auf Platz fünf am letzten Spieltag – Thuro ist ein fairer Sportsmann: „Wir haben gegen Laupheim verdient zuhause 0:3 verloren – wenn Oberzell dann auswärts in Laupheim mit 4:0 gewinnt, verdient das Anerkennung.“

Auch wenn die Top-Five nicht mehr drin sind – ein Sieg in Oberzell wäre doch zumindest ein versöhnlicher Saisonabschluss. Dass gegen diesen Gegner etwas drin ist, zeigt ein Blick auf die Statistik. Die spricht in den letzten Begegnungen eindeutig für den FV – dreimal in Folge gewann das Team von Matthias Thuro das Derby mit 2:1.

Dieser - aus seiner Sicht – bösen Mini-Serie hält Achim Pfuderer geballte Fußball-Erfahrung entgegen: „Jede Serie endet einmal.“ Die momentane Form spricht jedenfalls klar für die Oberzeller, die nach dem Ausscheiden aus dem Rennen um die Aufstiegsrelegation mit zwei Siegen und 9:1 Toren gezeigt haben, dass die Saison keineswegs für sie gelaufen ist. „In der Tabelle haben wir die Nase leicht vorne gegenüber dem FV Ravensburg II“, freut sich Pfuderer – und hofft natürlich, dass sein Team den Heimvorteil zu einem Sieg nutzt.

Am Samstag wollen die Oberzeller auch die Namen von zwei Neuzugängen bekanntgeben – bis dahin ist Stillschweigen vereinbart. Beide kommen nicht aus der Kategorie „gestandene Spieler“ – das verrät Achim Pfuderer bereits: „Wir wollen jungen Nachwuchskräften die Chance geben, sich bei uns zu beweisen – junge, hungrige Leute, die bei uns eben nicht zehn gestandene Spieler auf ihrer Position vor der Nase haben.“ Weitere Gespräche laufen.

Die aktuelle Mannschaft wird wohl unverändert im Vergleich zum Erfolg in Laupheim in das Derby gegen den FV Ravensburg II gehen. Weiterhin angeschlagen ist Kilian Mützel – die Rückkehr des Kapitäns für das Saisonfinale ist aber möglich.

Da sind die Sorgen von Achim Pfuderers Gegenüber Matthias Thuro schon größer. Das geht los im Tor – die etatmäßigen Torhüter des FV sind schon im Urlaub oder anderweitig privat verhindert – da muss ein anderer wieder ran: Altmeister Gerd Högerle steht im Derby zwischen den Pfosten. Verletzt hat sich gegen Baltringen Innenverteidiger Niklas Klawitter – Thuro hart zwei Optionen: Entweder rückt sein Kapitän Marc Reischmann nach innen und Kevin Buck rechts außen in der Viererkette wieder in die Startelf, „oder ich werfe einen A-Jugendlichen ins kalte Wasser.“ Keine Option ist Sime Kresovic, der bereits in Kroatien weilt. Der Innenverteidiger wird den FV Ravensburg verlassen – der FC Bad Dürrheim aus der Verbandsliga Südbaden hat Kresovics Verpflichtung bekannt gegeben.

Thuro muss auch vorne umstellen, da Simon Wetzel im Urlaub ist. Der Trainer warnt insbesondere vor der Oberzeller Offensive – und hofft zugleich, dass seine Stürmer ihren Torriecher wiederfinden: „Wir haben viel im Torabschluss gearbeitet – Jonas Klawitter und Axel Maucher hatten im Training eine gute Quote.“

Quelle: www.schwaebische.de

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Viele Teams zittern vor dem Saisonende

Noch ist nicht komplett klar, welche Mannschaften auf- und absteigen

Ravensburg sz |  Über Pfingsten stehen in der Verbands-, Landes- und Bezirksliga sowie in den Kreisligen jeweils der letzte Spieltag an. Für viele Fußballer ist ein Auf- sowie ein Abstieg noch möglich. Vor allem die Bezirksliga Bodensee verspricht am letzten Spieltag volle Spannung. In der Folge ein Blick auf die Lage in der Landesliga-Staffel IV sowie in die Bezirksliga und die Kreisliga A I.

Landesliga:

Klar ist, dass der jeweilige Meister der vier Bezirksligen (Bodensee, Donau, Riss und Zollern) in die Landesliga-Staffel IV aufsteigen. Der Landesligameister FV Olympia Laupheim tritt den direkten Weg in die Verbandsliga an, der Tabellenzweite (momentan FV Rot-Weiß Weiler). Das bedeutet, dass es drei direkte Absteiger aus der Landesliga in die Bezirksligen gibt – den SV Bad Buchau, den SV Reinstetten und die SF Schwendi. Der SV Weingarten, der SV Kehlen oder der SV Rangendingen muss in die Abstiegsrelegation. Weingarten empfängt am Samstag den Meister Laupheim, Kehlen trifft im Derby zu Hause auf den VfB Friedrichshafen (Dritter mit Hoffnungen auf den Aufstiegsrelegationsplatz), Rangendingen hat den FV Biberach (als Tabellensiebter im gesicherten Mittelfeld) zu Gast.

Bezirksliga:

Da weder Schwendi noch Bad Buchau und Reinstetten in die Bezirksliga Bodensee absteigen, gibt es in dieser Staffel nur zwei direkte Absteiger. Wer das ist, und wer sich nach dem letzten Spieltag auf dem Relegationsplatz befindet, ist noch nicht klar. Die SG Baienfurt ist abgestiegen, so viel steht fest. Die Hoffnung auf den Klassenerhalt haben aber noch der SV Oberteuringen (der momentan abgestiegen wäre), der TSV Eschach (derzeit Relegation) sowie der FC Leutkirch, der SV Fronhofen, der SV Haisterkirch, der SV Amtzell und der SV Kressbronn. Zwischen Oberteuringen und Kressbronn liegen nur drei Punkte. Fronhofen und Leutkirch treffen am letzten Spieltag aufeinander, Kressbronn (beim Tabellenführer Argental), Amtzell (beim SV Mochenwangen), Eschach (in Heimenkirch) und Haisterkirch (in Bad Wurzach) haben Auwärtsaufgaben. Oberteuringen (gegen Baienfurt) hat ein Heimspiel.

Die SG Kißlegg hat es vor dem letzten Spieltag in der Hand, den Aufstieg und die Meisterschaft einzufahren. Kißlegg empfängt den FC Isny. Die punktgleiche SG Argental muss ihr Spiel gegen Kressbronn gewinnen, gleichzeitig darf die SGK nicht gegen Isny gewinnen. Sollte Isny gewinnen, würde Argental ein Unentschieden reichen, um noch an Kißlegg vorbeizuziehen. Da Isny als Tabellendritter das deutlich schlechtere Torverhältnis hat, haben Kißlegg und Argental die Relegation bereits sicher. Diese startet am Mittwoch, 11. Juni, mit dem Duell gegen den Zweitplatzierten der Staffel Zollern. Am 15. Juni folgt für den Sieger das Spiel gegen den Sieger des Duells Riss gegen Donau. Der verbliebene Bezirksligist tritt dann am 22. Juni zum Relegationsfinale gegen den Landesligisten an.

Kreisliga A I:

Stand jetzt ist: Die SG Baienfurt kommt aus der Bezirksliga runter, der SV Baindt geht hoch, der SV Mochenwangen II steigt in die Kreisliga B II ab, der SV Ankenreute in die A-Klasse auf. Statt Baindt schielt auch noch der TSV Berg II Richtung Bezirksliga. Baindt hat jedoch zwei Punkte Vorsprung und das deutlich bessere Torverhältnis. Berg II muss also am Samstag beim SV Vogt gewinnen und hoffen, dass Baindt zu Hause gegen den SC Michelwinnaden verliert. Ob es weitere Absteiger aus der A I gibt, hängt von den Staffel I und III in der B-Klasse ab. Gefährdet sind auf jeden Fall noch der TSB Ravensburg, der SV Oberzell II und der TSV Grünkraut.

Wer direkt auf- oder absteigt oder doch noch die Klasse hält, steht nach dem Wochenende fest. Die genauen Relegationstermine werden am Montag, 9. Juni, um 19 Uhr bei der Relegationssitzung im Vereinsheim des SV Haslach festgelegt.

Quelle: www.schwaebische.de

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Bittere Niederlage für den FV Ravensburg II

Die Landesliga-Fußballer verlieren ihr Heimspiel gegen den SV Baltringen mit 0:2 – Letztes Spiel für Herrmann

Samuel Zimmerer (links, gegen Rainer Maucher) hat mit dem FV Ravensburg II gegen Baltringen verloren.

Foto: Christian Metz

Ravensburg chm | Für Torhüter Manuel Herrmann war es die letzte Partie im Ebra-Stadion vor seinem Abschied vom FV Ravensburg. „Und dann so ein Spiel“, schüttelte der Keeper nach dem Abpfiff der 90 Minuten gegen den SV Baltringen den Kopf. 0:2 verloren die FV-Fußballer in der Landesliga.

Kaum auf dem Platz, musste Herrmann bereits hinter sich greifen: Ein schlimmer Ballverlust in der eigenen Hälfte, Baltringen spielte das clever aus, Stürmer Rainer Maucher leitete auf den freistehenden Markus Hoffart weiter, der ließ Herrmann keine Chance. Nur zwei Minuten später waren die Baltringer schon wieder da, diesmal Hoffart auf Maucher, aber der haute den Ball übers Tor.

Zehn Minuten lang suchten die Ravensburger nach Orientierung, dann fanden sie zu ihrem Kombinationsspiel. Die Mannschaft von Trainer Matthias Thuro rannte eine knappe halbe Stunde auf das Baltringer Tor an, hatte auch Möglichkeiten, die Hundertprozentige war aber nicht dabei. Simon Wetzel aus der Distanz, Lukas Schuster im Nachschuss – und in der 25. Minute ein sehenswerter Abschluss nach einem Eckball: Schuster köpft am langen Pfosten zurück in die Mitte, Marc Reischmann legt mit dem Kopf ab und Innenverteidiger Niklas Klawitter steht beim Seitfallzieher spektakulär in der Luft – der Ball geht aber übers Tor. Dann noch einmal ein aus spitzem Winkel getretener Freistoß, den Marian Fedor im Baltringer Tor aber ebenso entschärft wie Schusters Abschluss nach einem Solo.

In der Schlussphase der ersten Halbzeit waren wieder die Baltringer dran: In der 38. Minute reklamierten Kapitän Thomas Kneißle und seine Mannschaftskollegen ein vermeintliches Handspiel in Ravensburgs Verteidigung – in dieser Szene hatte der FV genauso Glück wie kurz darauf, als Maucher freistehend am Fünfmeterraum den Ball verstolperte.

Die zweite Halbzeit war arm an echten Chancen. Nach einem Abspielfehler von Niklas Klawitter hatten gut organisiert stehende Baltringer die erste gute Möglichkeit, der Abschluss war aber nicht gefährlich. Ein Schuss von Wetzel drüber, ein Kopfball von Jonas Klawitter mit dem Rücken zum Tor – mehr brachten die Ravensburger nicht zustande. Bis zur Nachpielzeit: Da bediente Maschkour Gbadamassi mit einem Zuckerpass Simon Wetzel – der hatte sogar die Auswahl zwischen schießen und querlegen, scheiterte aber an Fedor im Tor des SVB. Praktisch im Gegenzug der Konter gegen einen aufgerückten FV II, Maucher legt quer auf den eingewechselten Markus Maichle – 2:0 für Baltringen.

„Wir betreiben so viel Aufwand, und es kommt nichts dabei heraus“, ärgerte sich FV-Trainer Matthias Thuro. „Da hat die letzte Konzentration gefehlt. Bitter, dass das ähnlich läuft wie im Hinspiel.“

FV Ravensburg II – SV Baltringen 0:2 (0:1) – Tore: 0:1 Markus Hoffart (2.), 0:2 Markus Maichle (90.+3) – Schiedsrichter: Gihr (Rottweil) – Zuschauer: 120 – FV II: Herrmann – Abt, N. Klawitter, Zimmerer, Reischmann – Schuster (54. Mörth), Gbadamassi, Wetzel, Soyudogru – J. Klawitter, Maucher (82. Wurster).

Quelle: www.schwaebische.de

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FV II schielt auf den fünften Platz

Noch einmal alles geben: Das wollen und müssen Marc Reischmann (links) und sein FV Ravensburg II.

Foto: Christian Metz

Ravensburg chm | Der FV Ravensburg II hat im letzten Heimspiel der Saison den SV Baltringen zu Gast (Samstag, 15.30 Uhr). Ans Hinspiel haben die Ravensburger keine guten Erinnerung: Auch wenn der FV damals in Baltringen gefühlt die bessere Mannschaft war – in der Nachspielzeit machte Arne Kittel den 2:1-Siegtreffer für den SVB.

Das wieder gerade zu rücken, ist ein Ansporn für die Ravensburger. Ein anderer ist die Platzierung in der Tabelle: Durch das 0:3 gegen Laupheim ist das Team von Trainer Matthias Thuro wieder auf den 6. Tabellenplatz zurückgefallen. „Das passt mir gar nicht“, meint der Coach. „Der 5. Platz hat mir schon deutlich besser gefallen – da wollen wir wieder hin.“ Da passt es doch, dass Thuros Team am letzten Spieltag auswärts in Oberzell ran muss – der SVO belegt ja aktuell den 5. Rang.

Vorher gilt es aber erst einmal, die Niederlage gegen den FV Olympia Laupheim zu verdauen. Der frisch gebackene Meister hatte nach dem frühzeitig gewonnen Titel nichts schleifen lassen und in Ravensburg einen 3:0-Sieg eingefahren. „Die Niederlage war verdient, auch wenn wir unsere Chancen hatten“, meint Matthias Thuro. „Vielleicht ist sie etwas zu deutlich ausgefallen.“

Ausgefallen ist gegen Laupheim Maschkour Gbadamassi, der aufgrund einer Fußverletzung frühzeitig ausgewechselt werden musste. Der Einsatz von Ravensburgs „Sechser“ ist für den Samstag genauso fraglich wie der von Lukas Schuster – auch Schuster musste vom Trainer zur Pause vom Platz genommen werden. Beide konnten danach zunächst nicht trainieren.

Trainieren konnte Stürmer Johannes Vees – aber er kugelte sich dabei die Schulter aus. Bereits im Krankenwagen war die Schulter wieder drin, der Torjäger wird seinem Team aber in den verbleibenden beiden Spielen fehlen. Simon Wetzel wird dagegen wieder zur zweiten Mannschaft des FV Ravensburg stoßen. Bei der „Ersten“ ist die Saison ja schon rum, der Klassenerhalt ist geschafft. „Er will nochmal spielen“, sagt Matthias Thuro. „Das freut mich.“

Freuen kann sich der Coach indes auch über die Kaderplanung beim FV Ravensburg II: „Im Moment habe ich 21 Spieler auf dem Zettel.“ Das hört sich nach sehr viel an - zu diesem 21-Mann-Kader zählt Thuro allerdings auch die Langzeitverletzten Gabriel Ambs, Raimond Hehle, Tunc Albayrak und Eric Grünhagel.

Mit Noah Fiesel, Yannick Broßmann und Christian Halder werden mindestens drei A-Jugendliche aufrücken – ansonsten ist sich der Coach mit fast allen Spielern des aktuellen Kaders bereits für die kommende Saison einig geworden.

Quelle: www.schwaebische.de

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FV II lässt zu viele Chancen liegen

Olympia Laupheim macht in der Landesliga noch immer ernst

Ravensburg chm | Wie sich das gehört, hat es beim Spiel des FV Ravensburg II gegen den FV Olympia Laupheim erst einmal Glückwünsche für den frisch gebackenen Meister gegeben: Ravensburgs Kapitän Marc Reischmann hatte eine Flasche Schampus für seinen Kollegen Benjamin Barth dabei.

Nach Feiern stand den Laupheimern aber gar nicht der Sinn – die Mannschaft von Thomas Lemke war von Beginn an bemüht zu zeigen, warum sie frühzeitig den Titel sicher hat. „Ich muss den Hut ziehen vor Laupheim“, bekannte Ravensburgs Trainer Matthias Thuro später angesichts eines Gegners, der die Partie absolut ernst nahm.

Olympia ließ das Spiel von Thuros Team kaum zur Entfaltung kommen: „Sie sind gut gestanden und waren taktisch clever.“ Wo die Ravensburger gut sind, waren die Laupheimer noch besser. „Wir haben in den vergangenen Wochen gezeigt, dass wir gut umschalten können – aber die machen das noch einmal zehn, 20 Prozent besser.“

Zusätzlich hatte der FV Ravensburg II auch noch Pech: Maschkour Gbadamassi humpelte mit einer Fußverletzung bereits früh. Seine körperliche Präsenz fehlte in der 12. Minute, als Benjamin Barth durchs gesamte Mittelfeld spazieren und den Torschützen Simon Hammerschmied unbehelligt bedienen konnte.

Gbadamassi musste kurz darauf raus, für ihn kam in der 18. Minute Manuel Ruess. Erst in der 20. Minute hatten die Ravensburger ihre erste Torchance, als Burak Soyudogrus Schuss nach einer Kombination über Johannes Vees und Jonas Klawitter abgeblockt wurde. Ansonsten lief nur wenig zusammen im Offensivspiel der Hausherren.

Das änderte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit, als die Ravensburger innerhalb von wenigen Minuten gleich drei gute Torchancen hatten: Erst schickte Samuel Zimmerer Burak Soyudogru, der bediente Jonas Klawitter – aber der Stürmer schoss knapp vorbei. Kurz darauf das gleiche Muster: Wieder Soyudogru auf Klawitter, wieder traf der das Tor nicht. Und noch ein drittes Mal bereitete Ravensburgs Mann fürs rechte Mittelfeld vor, diesmal zielte Johannes Vees drüber.

Die Ravensburger schafften es, die Partie bis zur 75. Minute offen zu halten, mussten aber zwischenzeitlich das 0:2 hinnehmen – und das aus einem eigenen Eckball: Niklas Klawitter sprang unter dem Ball durch und dann ging es ganz schnell, weil hinten alles ziemlich offen war: Der starke Benjamin Barth ist Torschütze gewesen.

Auch jetzt hatte der FV Ravensburg II noch einmal zwei gute Möglichkeiten, das Tor machten aber wieder die Laupheimer – natürlich war die Partie nach dem 3:0 des eingewechselten Olympia-Torjägers Christian Glaser entschieden. „Wenn du deine Chancen nicht machst, kannst du eben nicht gewinnen“, meinte Matthias Thuro nach der Partie. „Laupheim war uns an diesem Tag aber auch gerade im Spiel gegen den Ball überlegen.“

FV Ravensburg II – FV Olympia Laupheim 0:3 (0:1). Tore: 0:1 Simon Hammerschmied (12.), 0:2 Benjamin Barth (60.), 0:3 Christian Glaser (83.) – Schiedsrichter: Sarec (Frittlingen) – Zuschauer: 80. FV II: Herrmann – Abt, Niklas Klawitter, Reischmann, Buck (76. Maucher) – Schuster (46. Mörth), Gbadamassi (18. Ruess), Zimmerer, Soyudogru – Vees, Jonas Klawitter. Laupheim: Lense - Nilius, Schupp, Lasarev (60. Gemeinder), Mangold – Hammerschmied (48. Seitz), Reichl, Schwarzmann, Müller - Barth, Wiest (60. Glaser).

Quelle: www.schwaebische.de

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FV Ravensburg II empfängt den Meister

In der Fußball-Landesliga wittert die Oberliga-Reserve gegen Laupheim eine große Chance

Ravensburgchm Beim FV Olympia Laupheim ist am vergangenen Wochenende Feiern angesagt gewesen. Trainer Thomas Lemke und seine Mannschaft begossen vier Spieltage vor Schluss die vorzeitige Meisterschaft – und damit die Rückkehr in die Verbandsliga. Zehn Punkte Vorsprung haben die Laupheimer aktuell auf den Tabellenzweiten, den FV Rot-Weiß Weiler – trotz mittlerweile fünf Niederlagen hat sich Olympia den Titel mit bis dato 21 Siegen in27 Spielen souverän gesichert.

Am Sonntag, 25. Mai, müssen die frischgebackenen Meister beim FV Ravensburg II ran (15 Uhr). Auch dort stimmt aktuell die Form: Vier Siege in den letzten vier Spielen – dazu haben Trainer Matthias Thuro zuletzt mit der TSG Ehingen und dem VfB Friedrichshafen zwei Teams aus den „Top Five„ mächtig ärgern können. Der FV II hat durch die Mini-Serie den SV Oberzell von Platz fünf verdrängt – das ist durchaus von Bedeutung im Duell zwischen den beiden Lokalrivalen, die am letzten Spieltag aufeinandertreffen.

„Das Optimale herausholen“ – diese Devise soll bei den Ravensburgern auch für die Partie gegen die Nummer eins der Liga gelten. Matthias Thuro weiß wohl, dass ein weiterer Sieg ein schweres Stück Arbeit ist – auch wenn bei Laupheim die Luft raus sein sollte: „Man muss nur die Tabelle genau anschauen und weiß, wo Laupheims Qualitäten liegen.“ Nur 23 Gegentore hat Olympia bisher in 27 Partien bekommen – Thuro bemüht eine der ältesten Fußballer-Weisheiten: „Im Sturm gewinnst du Spiele, mit der Abwehr Titel – dass das stimmt, hat Laupheim in dieser Saison bewiesen.“

An der erfolgreichen Taktik der vergangenen Wochen wird Ravensburgs Trainer wohl auch für die Partie gegen den Meister nichts ändern. Von Beginn an voll drauf – das war einmal. Kompakt stehen und aus der eigenen Defensivstärke heraus das Offensivspiel entwickeln – das wird wohl auch gegen Laupheim die Marschrichtung sein.

Zwischen den Pfosten wird auch am Sonntag wieder – mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit – Manuel Herrmann stehen. Der 24-jährige Keeper, der nach der Saison den Verein verlässt, heimste zuletzt Woche für Woche ein Lob des Trainer ein. Hasan Elgün, der im Winter aus Kressbronn gekommen war, musste in dieser Woche aufgrund seiner Verletzung erneut das Training abbrechen.

Derweil sind Matthias Thuro und der FV Ravensburg mit der Kaderplanung für die kommende Saison wieder ein Stück weitergekommen. Die Gespräche laufen auf Hochtouren. Nach der Zusage von Stürmer Jonas Klawitter gibt es jetzt unter anderem ein „Ja“ von dessen Bruder und Innenverteidiger Niklas sowie von Lukas Schuster, der meist die linke Außenbahn – defensiv oder offensiv – beackert. „Das sind drei Stützen, drei echte Charaktere“, freut sich Thuro.

Quelle: www.schwaebische.de

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Hasenkampfs Anschlusstreffer reicht nicht

Fußball-Landesliga, Staffel IV: FV Bad Buchau – FV Ravensburg II 1:2 (1:2)

Die Bad Buchauer Spieler Alex Seyfried (links) und Christian Contzen (Mitte) wehren sich vehement gegen die Niederlage gegen den FV Ravensburg II. Am Schluss unterliegt der FV Bad Buchau mit 1:2.

Foto: Thomas Warnack

Bad Buchausz Durch eine unglückliche 1:2-Heimniederlage gegen den FV Ravensburg II hat der SV Bad Buchau einen weiteren Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen müssen. Nach verhaltenem Beginn, in dem sich beide Mannschaften zunächst abtasteten, stand die SVB-Defensive sicher und auch einige Offensivaktionen konnten bis zum Torabschluss durchgespielt werden. Doch dann kam die 10. Spielminute: Ravensburg II spielte einen langen Ball in den Strafraum, Contzen köpfte den Ball vor die Füße von Jonas Klawitter, der sich diese Gelegenheit nicht entgehen ließ, sofort abzog und den Ball unhaltbar zum 1:0 für die Gäste versenkte. Doch bereits im Gegenzug folgte ein feiner Angriff im Direktspiel der Hasenkampf-Brüder durch die gegnerische Abwehr, doch den Querpass setzte Seyfried über das leere Tor. Bereits wiederum eine Minute später das 2:0 für die Gäste. Eine flache Eckballhereingabe verpassten Freund und Feind. Doch im Rückraum stand Niklas Klawitter, der nur noch den Ball einschieben musste. Zwei Torgelegenheiten und zwei Tore. So sieht Effizienz aus.

Viele Torchancen

Doch der SV Bad Buchau wehrte sich vehement und kämpfte gegen die drohende Niederlage an. Die Schwarz-Gelben verstärkten nach einer Viertelstunde ihre Angriffsbemühungen und erspielten sich bis zur Halbzeit viele Torgelegenheiten. Ein gelungener Angriff über die linke Seite schloss Andrej Hasenkampf mit einer Direktabnahme ab, doch ein Abwehrspieler konnte den Ball kurz vor dem Toreinschlag noch zur Ecke klären. Weitere zwei Minuten später fällt ein abgewehrter Freistoß Simon Lorinser vor die Füße. Sein direkt abgezogener Schuss konnte jedoch knapp übers Tor abgelenkt werden. Danach scheiterte Andrej Hasenkamp knapp mit einem Kopfball nach Freistoß und kurz danach, nach einem feinen Zuspiel durch die Schnittstelle der Innenverteidigung, als er zu schwach abzog. Nun konnte sich Viktor Hasenkampf gegen seinen Gegenspieler im Laufduell durchsetzen, doch zum Entsetzen der Zuschauer verzog er den Abschluss knapp neben das Tor. Doch bereits eine Minute später die gleiche Situation: Viktor Hasenkampf setzt sich durch, lief bis zum Sechzehner und zog trocken mit links zum Anschlusstreffer ab. Bad Buchau forcierte weiterhin seine Angriffsbemühungen, doch trotz weiterer klarer Torchancen blieb es bei der knappen Gästeführung

Die erste Torchance nach der Pause gehörte Ravensburg, als ein Angriffsspieler durch einen Ballverlust der Abwehr freistehend zum Schuss kam, diesen jedoch nicht platziert genug abschloss. Danach zeigte sich wieder der SVB in der Offensive, als nach 55 Minuten Spielzeit Viktor Hasenkampf aus der Drehung abzog und der Torwart der Gäste den Ball zur Ecke entschärfen konnte. Der anschließende abgewehrte Eckball wurde dann von Seyfried knapp neben das Tor gesetzt. In der weiteren Phase des Spiels kam nun Ravensburg immer wieder zu Konter und zu Tormöglichkeiten, die durch ungenaues Zuspiel im Mittelfeld und durch Abspielfehler verursacht wurden und von Torwart Baric ausgebügelt wurden. So auch in der 85. Minute gegen den durchgebrochen Schuster, als er dessen Abschluss entschärfte. Die letzten beiden Tormöglichkeiten in der Schlussphase blieben Viktor Hasenkampf vorbehalten, der jedoch auch nach Doppelpass mit Seyfried scheiterte und einmal unsanft beim Torabschluss von den Beinen geholt wurde.

Aufgrund der Niederlagen der anderen abstiegsgefährdeten Teams hat sich nichts geändert, eine Rettung in den verbleibenden Spielen ist als realistisch zu betrachten.

Quelle: www.schwaebische.de

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