Saison 2014/15 | 1. Mannschaft

FV Ravensburg trennt sich von Omar Jatta

26-jähriger Stürmer hat keine Zukunft beim Oberligisten

Keine Zukunft in Ravensburg: Der FV trennte sich vom Stürmer aus Gambia. (Foto: Alexander Tutschner)

Ravensburg sz | Das Kapitel Omar Jatta ist beim FV Ravensburg beendet – die Hoffnung, dass sich der Gambier nach dem erfolglosen Versuch, sich im Profifußball zu etablieren, beim FV als Leistungsträger entpuppt, ist krachend gescheitert. Wie Ravensburgs Sportlicher Leiter Peter Mörth der „Schwäbischen Zeitung“ bestätigte, will und wird sich der Oberligist von Jatta trennen – trotz eines noch bis 2016 laufenden Vertrags.

„Es ist noch was zu klären zwischen dem Spieler und dem Verein“, sagt Mörth. Näher wollte der Sportliche Leiter darauf nicht eingehen. Klar ist jedoch, dass Jatta im privaten Bereich derzeit offenbar große Probleme hat. Seine Ausbildung – der FV hatte dem Stürmer die Stelle besorgt – hat Jatta hingeschmissen. Aus der Wohnung – die ebenfalls der Verein gesucht hatte – ist der Gambier ausgezogen. Ein Praktikum beim Gesundheits- und Fitnesscenter Radius endete ebenfalls sehr schnell. Viele Gerüchte machen die Runde.

„Er ist privat in die falsche Spur geraten, ich weiß nicht, wo er gerade ist“, so Mörth, dem Jatta in all den Jahren ans Herz gewachsen war. „Wir wollen und können ihm jetzt aber nicht mehr helfen, weil er sich einfach nicht helfen lassen will.“

Schon rein sportlich hat die Rückkehr Jattas zum FV nicht das gebracht, was sich viele erhofft hatten. Der Stürmer blieb deutlich hinter seinem Leistungsvermögen zurück, er war häufig verletzt und kassierte in den wenigen Spielen der Rückrunde auch noch zwei Platzverweise. „Da musste ich als Sportlicher Leiter klare Worte finden“, so Mörth über die Tage nach der Roten Karte Jattas in Pfullendorf.

Dieses Gespräch hat bei Jatta offenbar dazu geführt, dass er sich komplett vom Verein abgenabelt hat. Seither war er weder im Training, noch reagierte er auf Anrufe von Mörth oder Trainer Wolfram Eitel. „Wir haben ihm überall geholfen“, sagt der Sportliche Leiter. „Jetzt wird es aber definitiv keine Fortsetzung seiner Karriere beim FV geben. Jatta ist mehr ein Störfaktor, als dass er uns hilft.“ Innerhalb der Mannschaft war der Gambier nicht mehr gut gelitten.

Mörth hofft, dass sich vielleicht ein anderer Verein findet, der Jatta unter Vertrag nehmen will. Noch seien zwar keine Anfrage da. „Vielleicht aber auch nur, weil keiner wusste, dass er auf dem Markt ist.“

Quelle: www.schwaebische.de

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„Wir haben etwas liegen gelassen“

Der Trainer Wolfram Eitel sieht beim Fußball-Oberligisten FV Ravensburg noch Luft nach oben

Trainer Wolfram Eitel erreichte mit dem FV Platz sechs. (Foto: Alexander Tutschner)

Ravensburg sz | Er verlangt viel von seinen Spielern, denn er will sein Team auf ein neues Niveau bringen: Fußball-Lehrer Wolfram Eitel ist seit einem Jahr Trainer beim Oberligisten FV Ravensburg. Alexander Tutschner unterhielt sich mit dem akribischen Arbeiter über seine erste Saison in Ravensburg und die Perspektiven für die kommende Saison.

Am Ende wurde es Platz sechs mit 54 Punkten, damit blieb der FV am unteren Rand der Erwartungen ...

Wir wollten unter die ersten sechs kommen, das haben wir geschafft. Wir haben mehr Punkte geholt als im Jahr zuvor (Platz acht/46 Punkte). Für einen Aufsteiger ist das zweite Jahr immer das schwierigere, unter diesem Aspekt hat es die Mannschaft überragend gemacht und noch einen draufgepackt. Bei einem Trainerwechsel dauert es eine Weile, bis alle verinnerlichen, was der Trainer da vorne will. In den letzten sechs Spielen haben wir punktemäßig sicher einiges liegengelassen, das ist aber auch der Dramaturgie des Saison-Finales geschuldet ...

Sie meinen das verlorene Endspiel um den WFV-Pokal ...

Ja, es war für den einen oder anderen schwierig, mit der gleichen Intensität Fußball zu spielen wie in den Wochen zuvor. Wenn man nicht an der Leistungsgrenze spielt, gerät man in dieser Liga immer schnell ins Hintertreffen. Über die gesamte Saison betrachtet hat die Mannschaft einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Ich glaube, dass die Zuschauer beim FV immer guten Fußball geboten bekommen und immer eine leidenschaftlich kämpfende Mannschaft sehen.

Das Erreichen des Pokal-Finales war ein großer Erfolg, wird die bittere 1:2-Niederlage gegen Reutlingen noch Nachwirkungen haben?

Ich hoffe, dass sie Nachwirkungen hat – im positiven Sinn. Der FC Bayern hat ein Jahr nach dem verlorenen „Finale dahoam“ das Triple geholt. Das Verarbeiten einer schmerzhaften Niederlage kann auch Motivation sein, es in der neuen Saison besser zu machen. Diese Gier können wir uns von großen Mannschaften abschauen, und im Rahmen unserer Möglichkeiten erwarte ich diesen Entwicklungsschritt von jedem Spieler in meiner Mannschaft. Wir nehmen aber das Gefühl mit in die neue Saison, dass wir was liegengelassen haben, im Pokal und in der Runde. Trotz allem überwiegen die Freude und der Stolz, dass wir zusammen großartige Pokalabende erleben durften und wir 800 Ravensburger motivieren konnten, mit nach Stuttgart zu fahren – der blanke Wahnsinn!! Als ambitionierter Oberligist hat man immer die Chance, im WFV-Pokal weit zu kommen. Natürlich braucht man eine gehörige Portion Glück und die richtige Mannschaft zum richtigen Zeitpunkt, aber es sind nur drei höherklassige Mannschaften am Start.

Am Ende hatten Sie 22 Punkte Rückstand auf den Meister Spielberg, der Weg in Richtung Regionalliga ist also noch weit ...

In der Oberliga darfst du dir vielleicht eine oder zwei kleinere Schwächephasen leisten, ansonsten musst du konstant erfolgreich spielen, um ganz oben dabei zu sein. Das zeigen auch Spiele wie das gegen den Tabellenletzten Mannheim, der uns zu Hause besiegt hat. Jeder Gegner hat in der Oberliga die Qualität, mit wenigen Chancen zu gewinnen. Es geht für uns darum, dass wir künftig noch geduldiger und präziser nach vorne spielen und als Mannschaft noch gieriger und kompromissloser nach vorne verteidigen müssen. Insbesondere beim Thema Gegenpressing müssen wir noch schneller und entschlossener werden. Nach der Zurückeroberung von Bällen in der gegnerischen Hälfte hat man immer den kürzesten Weg zum gegnerischen Tor. Da müssen wir draufpacken, das haben die Mannschaften, die vor uns stehen, besser gemacht.

Sind Sie mit der Entwicklung der Zuschauerzahlen zufrieden?

Wir hatten knapp 700 Zuschauer im Schnitt, es war immer eine gute bis teilweise sensationelle Stimmung im Stadion. Nicht nur im Pokal, sondern auch in den Saisonspielen. Leider haben wir in den Heimspielen vor großem Publikum oft Chancen liegen lassen, noch mehr Zuschauer für uns zu gewinnen. Die Mannschaft hat meistens attraktive Spiele gezeigt, aber wir waren nicht immer erfolgreich. Erfolg wird hier in Ravensburg honoriert, aber man wird auch abgestraft, wenn man verliert. Ich würde mir wünschen, dass wir 1000 Zuschauer im Schnitt zum FV locken. Es liegt an uns …

Zu Hause holte der FV genauso viele Punkte wie auswärts (27), warum ist Ravensburg keine Heimmacht?

Die Liga ist unglaublich eng, die Teams kommen mit Respekt hierher und spielen defensiv. Wir mussten erst einmal lernen, gegen so tief stehende Gegner die richtigen spielerischen Lösungen zu finden. Das haben wir nicht immer gut gemacht, und durch einfache Ballverluste haben wir unnötige Gegentore kassiert. Über die Saison hinweg konnten wir uns hier verbessern und stabilisieren, haben aber in der Summe zu viele Punkte hergeschenkt. Diesen Lerneffekt wünsche ich mir für die nächste Saison, dass wir im Ballbesitz geduldiger und präziser spielen. Wenn sich die Chancen dann bieten, müssen wir vor dem Tor entschlossener und gieriger sein. Denn zur großen Überraschung gewinnt im Fußball eben nicht der, der die meisten Chancen rausspielt, sondern, wer den Ball öfters ins Tor kickt.

Spielerisch muss also noch einiges besser werden ...

Entscheidend ist, dass wir je nach Situation, die uns der Gegner anbietet, reagieren können. Die Kombination aus Umschaltspiel und Ballbesitzspiel ist die hohe Kunst und wir haben die Leute im Kader dafür. Wir müssen daher nicht nur schneller in den Beinen und mit dem Ball, sondern auch mit dem Kopf werden. Die Verbesserung der Handlungsschnelligkeit müssen wir in allen Mannschaftsteilen umsetzen.

Oft konnte der FV eine gute Spielweise nicht in Tore umsetzen, fehlt noch ein klassischer Torjäger?

Steffen Wohlfarth hat 15 Tore gemacht und zehn vorbereitet, Rahman Soyudogru hat bei weniger als der Hälfte der Einsatzzeit von Steffen sieben Tore gemacht, Jona Boneberger hat zehn Tore geschossen und sechs vorbereitet, das ist für einen Außenbahnspieler herausragend. Das Problem ist, dass der eine oder andere im Kader in dieser Statistik hinterherhinkt. Zum Beispiel die Innenverteidiger, die bei jeder Standardsituation vorne mit eingeteilt sind. Von ihnen erwarte ich mehr Durchsetzungsfähigkeit. Im Vergleich mit der linken Seite, wo Jascha Fiesel und Boneberger rund 30 Scorerpunkte lieferten, fällt die rechte Seite zu sehr ab. Auch die beiden Sechser müssen mehr Zug zum Tor entwickeln und mit Vorlagen und/oder Abschlüssen mehr Druck auf das gegnerische Tor aufbauen. Es wäre unfair, immer nur den Stürmern die zu wenig geschossenen Tore unter die Nase zu reiben.

Wie sehr schmerzt der Abgang von Andreas Kalteis?

Sehr. Ich habe aber Verständnis für seine Entscheidung, da er mit den Einsatzzeiten nicht zufrieden war. Im Leistungsvergleich waren aber andere Spieler aus meiner Sicht stärker. Ich wünsche ihm in Berg viel Glück, dass er gesund bleibt und den TSV in die Oberliga schießt.

Sind die Kaderplanungen beim FV soweit abgeschlossen?

Grundsätzlich bin ich mit dem aktuellen Kader zufrieden. Wir halten aber trotzdem die Augen und Ohren auf. Sollte sich noch eine Alternative für die vorderste Linie ergeben, die uns im Umschaltspiel weiterhilft und Torgefahr ausstrahlt, dann schlagen wir nochmals zu.

In der Abwehr wurde der Konkurrenzkampf durch die Neuverpflichtungen wieder deutlich angeheizt ...

Ja, wir hatten hier am Ende der Saison nicht mehr ganz so viele Optionen. Ich bin froh, dass wir mit Maschkour Gbadamassi, Moritz Jeggle und Steffen Friedrich neue Kräfte bekommen. Wir hatten hier den größten Handlungsbedarf. Alle drei haben das Zeug dazu, über kurz oder lang in die erste Elf zu kommen. Sie sind auch alle drei flexibel einsetzbar. Ganz wichtig waren auch die Verpflichtungen von Haris Mesic und Kevin Kraus für die Torhüterposition, die beiden werden mit Clemens Frey um die Nummer eins kämpfen.

Wie sieht jetzt die Pause aus?

Drei Wochen dürfen die Jungs die Beine hochlegen, dann hat jeder einen Laufplan mitbekommen, um die Grundlagenausdauer für die neue Runde zu schaffen. Alle Spieler sind von diesen Plänen euphorisiert (lacht). Am 2. Juli, 18.30 Uhr, ist Trainingsstart für die neue Saison. Aber zunächst sollen die Jungs abschalten und sich um ihre Freundinnen und Familie kümmern und die Sachen tun, die während der Saison zu kurz kommen.

Wie sieht Ihre Bilanz nach einem Jahr beim FV aus, was kann man hier erreichen?

Es macht mir unglaublich viel Spaß, hier beim FV Ravensburg zu arbeiten, da es ein sehr familiär geführter Verein mit klaren sportlichen Zielen ist. Peter Mörth und Roland Reischmann machen mit ihrem Team in der Vorstandschaft und ihren vielen Helfern einen fantastischen Job. Sie vergessen, bei allem Ehrgeiz und der Sorge um die sportlichen und infrastrukturellen Entwicklungen im Verein, die menschliche Komponente nicht. Das macht diesen Verein so sympathisch. Von der Jugend bis zu den Aktiven ist es hier ein großes Miteinander. Sportlich bin ich nie zufrieden, es war eine gute erste gemeinsame Saison. Aber es bleibt eben das Gefühl, dass wir etwas liegen gelassen haben und dass noch mehr drin ist. Wie viel, das wird sich hoffentlich in der neuen Saison herausstellen. Ich freue mich schon darauf.

Quelle: www.schwaebische.de

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FV unterliegt beim Torspektakel

Ravensburg beendet die Saison in der Fußball-Oberliga mit 3:4-Niederlage beim VfR Aalen II

Johannes Vees brachte Ravensburg in Aalen in Führung – am Ende verlor der FV aber mit 3.4.(Foto: Derek Schuh/Archiv)

Aalen tk | Die Saison 2014/15 in der Fußball-Oberliga ist für den FV Ravensburg am Samstagnachmittag mit einer Niederlage zu Ende gegangen. Beim VfR Aalen II verlor der FV mit 3:4 (1:2). Im für Ravensburg sportlich bedeutungslosen Spiel trat der FV ersatzgeschwächt und ohne echten Innenverteidiger an.

Weil Manuel Litz die U 23 in der Landesliga verstärkte und Sebastian Mähr angeschlagen nur auf der Bank saß, schickte Trainer Wolfram Eitel Ralf Heimgartner und Steffen Wohlfarth als Innenverteidiger auf den Platz. In der zweiten Halbzeit brachte Eitel zudem noch die A-Jugendlichen Patrice Roth, Simon Kraft und Lukas Baur – für alle drei war es die Premiere in der Oberliga. Damit die U 23 des FV die Aufstiegsrelegation zur Verbandsliga schafft, hatte Eitel neben Litz auch Clemens Frey, Harun Toprak, Simon Wetzel und Maschkour Gbadamassi aus dem Oberligakader in die Landesligamannschaft geschickt.

Litz brachte den FV II beim FV Biberach auch per Elfmeter mit 1:0 in Führung – am Ende verlor Ravensburg aber mit 1:2. Weil der SV Oberzell zeitgleich mit 2:0 gegen den SV Baltringen gewann, liegt der SVO zwei Spiele vor dem Saisonende vier Punkte vor dem Lokalrivalen. „Das ist schade“, so Eitel zur wohl verpassten Relegation der zweiten Mannschaft, „da hatten wir viel reingesteckt.“

Zurück in die Oberliga, zurück nach Aalen. Dem FV gelang durch das frühe 1:0 von Johannes Vees – es war sein letztes Spiel für die erste Mannschaft der Ravensburger – ein guter Start ins letzte Saisonspiel. Doch nur gut fünf Minuten später glich der VfR durch Roman Riedel aus. Nicola Zahner sorgte mit seinem 2:1 für die Pausenführung der Reserve des Zweitligaabsteigers. „Für beide Mannschaften ging es nicht mehr um viel“, so Eitel. „Es wurde nicht mehr mit der letzten Konsequenz verteidigt.“

Nach dem Seitenwechsel drehte der FV die Partie wieder. Rahman Soyudogru machte mit seinem Doppelpack innerhalb von neun Minuten aus dem 1:2 eine 3:2-Führung. Doch wieder reichte den Ravensburgern der Vorsprung nicht. Zunächst glich Zahner nur kurz nach der FV-Führung aus, dann besorgte Steffen Kienle das 4:3. „Es gab Höhen und Tiefen in der Saison“, bilanzierte Eitel nach dem letzten Saisonspiel. „Jetzt geht es erst mal darum, abzuschalten und sich um Familie und Freundinnnen zu kümmern.“

Der FV beendet damit die zweite Oberligasaison auf Platz sieben, punkt- und torgleich mit dem Tabellensechsten Karlsruher SC II und zwei Punkte hinter dem Tabellenfünften SSV Ulm 1846. Die Saison für Ravensburg war allerdings nach dem verlorenen WFV-Pokalfinale schon so gut wie beendet gewesen.

VfR Aalen II – FV Ravensburg 4:3 (2:1) – Tore: 0:1 Johannes Vees (4.), 1:1 Roman Riedel (10.), 2:1 Nicola Zahner (34.), 2:2, 2:3 Rahman Soyudogru (48., 57.), 3:3 Zahner (63.), 4:3 Steffen Kienle (70.) – Schiedsrichter: – Zuschauer: – FV: Buss – Fiesel (57. Kraft), Heimgartner, Wohlfarth, Zimmermann – Kalteis (57. Roth), Reiner, Hörtkorn (81. Baur), Boneberger – Soyudogru, Vees.

Quelle: www.schwaebische.de

Quelle: www.die-ligen.de

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FV fährt zum Abschluss nach Aalen

Ravensburg at | Der FV Ravensburg ist heute (15.30 Uhr) am letzten Spieltag der Fußball-Oberliga beim VfR Aalen II zu Gast. Die Mannschaft von Wolfram Eitel kann sich mit einem Sieg noch unter die Top-Fünf der Liga schieben.

Der FV legt den Fokus jetzt voll auf die zweite Mannschaft, die noch um den Aufstiegs-Relegationsplatz in der Landesliga kämpft. Deshalb werden aus dem Kader der Ersten einige Spieler für die U 23 im Einsatz sein. Clemens Frey, Maschkour Gbadamassi, Manne Litz, Harun Toprak und Simon Wetzel unterstützen den FV II am Samstag (15.30 Uhr) beim Spiel beim FV Biberach.

Aus der U 19 rücken dafür drei Spieler ins Oberliga-Team. Patrice Roth, Lukas Baur und Simon Kraft sitzen zunächst auf der Bank, könnten aber zu ihren ersten Einsätzen in der Oberliga kommen. „Die Wahrscheinlichkeit ist groß“, sagt FV-Trainer Wolfram Eitel.

„Wir haben noch die Chance auf Platz vier“, sagt Eitel weiter, „dann müssen wir aber die gleiche Spielfreude an den Tag legen wie zuletzt gegen Pforzheim (5:0-Sieg).“ Man müsse sich jetzt noch einmal zusammen reißen und einen positiven Abschluss schaffen. „Wir fahren dahin, um zu gewinnen“, sagt Eitel. Mit 57 Punkten und Platz vier bis sechs sei man dann immer noch im Zielkorridor. „Dann können wir zufrieden in die Sommerpause gehen.“

Quelle: www.schwaebische.de

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FV holt Torhüter von der TSG Balingen

25-jähriger Kevin Kraus hat Regionalliga-Erfahrung – Moritz Jeggle kommt aus Birkenhard

Torhüter Kevin Kraus kommt von der TSG Balingen zum FV Ravensburg. (Foto: Beytullah Kara)

Ravensburg sz Der FV Ravensburg hat für die nächste Saison in der Fußball-Oberliga zwei weitere Spieler verpflichtet. Von der TSG Balingen kommt der 25-jährige Torhüter Kevin Kraus, der bereits Regionalliga-Erfahrung mitbringt. Vom SV Birkenhard verpflichtet der FV den viel umworbenen 21-jährigen Innenverteidiger Moritz Jeggle.

„Wir wollen uns auf der Torhüterposition gut aufstellen“, sagte der Sportliche Leiter des FV, Peter Mörth. In den vergangenen Jahren gab es beim FV immer wieder Engpässe und größere Fluktuationen in Sachen Torhüter. Zuletzt verließ die Nummer eins Philipp Pless den Verein in der Winterpause beruflich bedingt, mit Dominik Buss geht der zweite Oberliga-Keeper nach der Saison. „Wir denken auch noch über einen dritten Mann nach“, sagte Mörth. Mit Clemens Frey (19) hatte der Verein bisher nur einen talentierten Nachwuchsmann.

„Kevin Kraus bringt alle Voraussetzungen mit“, sagte Mörth weiter, „er hat bereits viele Erfahrungen gesammelt.“ Kraus lernte das Fußballspielen bei der TSG Balingen, wechselte dann zur B-Jugend zum SSV Reutlingen. Schon in seinem ersten Jahr bei den A-Junioren hatte er drei Einsätze für Reutlingen in der Regionalliga und wechselte anschließend zur SG Sonnenhof-Großaspach, mit der er in die Regionalliga aufstieg. In seinem zweiten Jahr war er dann die Nummer eins im Tor und spielte eine ganze Saison in der Regionalliga. Dazu kam ein Einsatz im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart, das Spiel verlor die SG mit 1:4. Mit Alexander Zorniger kam dann ein neuer Trainer, der nicht mehr auf Kraus setzte. Er spielte dann zweieinhalb Jahre im Oberliga-Team des SGV Freiberg und wechselte dann wieder zur TSG Balingen. Nach einer schweren Verletzung und zehn Monaten Pause spielte er zuletzt in der U 23 der TSG und holte mit dem Team die Meisterschaft in der Landesliga. „Ich möchte wieder in der Oberliga Fuß fassen“, sagte Kraus im Gespräch mit der SZ. „Ich will mich in jedem Training zeigen und versuchen, die Nummer eins zu werden.“ Mit Hilfe des FV Ravensburg will sich Kraus auch beruflich etablieren in Ravensburg. Peter Mörth betonte, dass auch Clemens Frey die Chance habe, Nummer eins im Oberliga-Team zu werden, „das muss am Ende der Trainer entscheiden“.

Mit dem 21-jährigen Moritz Jeggle vermeldete der FV am Mittwoch gleich noch einen zweiten Neuzugang. Der zwei Meter große Innenverteidiger kommt vom Riss-Bezirksligisten SV Birkenhard. „Er macht für sein Alter einen sehr abgebrühten Eindruck“, sagte Mörth. Auch die bayerischen Regionalligisten FC Memmingen und FV Illertissen seien an dem Verteidiger dran gewesen. Jeggle erhält einen Zweijahresvertrag. Mit Johannes Joser fällt ein wichtiger Abwehrspieler beim FV weiter aus, „mit Manne Litz und Sebastian Mähr haben wir nur noch zwei gelernte Innenverteidiger“, sagte Mörth, man werde sich auch auf dieser Position noch weiter umschauen.

Quelle: www.schwaebische.de

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FV Ravensburg treibt Kaderplanung voran

Wie Peter Mörth, der 2. Vorsitzende des FV Ravensburg, nach der Partie gegen die Kickers Pforzheim am Sonntagabend bekannt gab, verstärkt sich der Oberligist für die kommende Saison mit Moritz Jeggle. Der „2,05-Meter-Hühne“ (Mörth) kommt vom Bezirksligisten SV Birkenhard.

„Wir hatten ihn schon länger in Augenschein“, sagt der Sportliche Leiter über den Defensivspieler, der „einen abgezockten Eindruck“ mache und beim FV „für eine Überraschung sorgen könnte“.

Nach Dominik Bentele (TSV Berg) und Steffen Friedrich (FC Memmingen) ist Jeggle der dritte Neuzugang von auswärtigen Vereinen.

Auf der Torhüterposition möchte Mörth „noch in dieser Woche Vollzug melden“. Die Verhandlungen mit einem Schlussmann seien in der finalen Phase. Bislang steht für die neue Runde lediglich Clemens Frey als Torspieler parat.

Andreas Kalteis verlässt den FV, der neue Verein steht noch nicht fest. Nach Dominik Buss (berufsbedingt, er studiert in Augsburg), und Johannes Vees (Ko-Spieler-Trainer U 23) ist Kalteis der dritte Abgang aus dem Oberligakader. Gerhard Grünhagel wechselt intern zu den A-Junioren.

Johannes Joser, dessen Rückkehr nach einer schweren Knieverletzung noch nicht absehbar ist, wird Trainer Wolfram Eitel zunächst unterstützen. (phd)

Quelle: www.suedkurier.de

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Abschied für Kalteis, Buss, Vees und Grünhagel

Dominik Buss (rechts) hütet nur noch am Samstag das Tor des FV Ravensburg, Co-Trainer Gerhard Grünhagel wechselt innerhalb des Vereins zur U 19. (Foto: Derek Schuh)

Ravensburg tk | Vor der Partie des FV Ravensburg in der Fußball-Oberliga gegen den SV Kickers Pforzheim sind am Samstag einige Ravensburger verabschiedet worden. Johannes Vees und der bisherige Co-Trainer Gerhard Grünhagel bleiben dem Verein erhalten, Andreas Kalteis und Dominik Buss dagegen verlassen den Klub.

Der Torwart Buss – der am Samstag in Aalen sein vorerst letztes Spiel für den FV bestreiten wird, will sein Studium in Augsburg vorantreiben und sich die stressige Wochenend-Pendelei zwischen Augsburg und Ravensburg ersparen. Auf der Suche nach einem zweiten Torhüter neben Clemens Frey will Peter Mörth, der Sportliche Leiter der Ravensburger, in den kommenden Tagen Vollzug melden.

Ebenfalls nicht mehr für Ravensburg auflaufen wird Andreas Kalteis. Der Offensivspieler hat der Mannschaft am Ende der Woche seinen Entschluss mitgeteilt, nach über acht Jahren den FV zu verlassen. Wo der „kleine Bomber“ künftig spielt, ist noch nicht sicher. Viel spricht für den Verbandsligisten TSV Berg. „Noch ist nichts sicher“, sagt Kalteis auf SZ-Nachfrage. „Die letzten Gespräche laufen noch.“ Gegen Ende dieser Woche dürfte Klarheit herrschen und die Berger dürften sich über einen schnellen Spieler freuen können. Bereits vor zwei Wochen verriet der TSV-Trainer Adrian Philipp, dass Berg sehr an Kalteis interessiert sei. Mit Dominik Bentele verliert der ambitionierte Verein schließlich einen Offensivspieler an den FV. Nun scheint Berg im Gegenzug einen Fußballer des Rivalen für sich gewinnen zu können.

Klar ist, dass Johannes Vees und Gerhard Grünhagel dem FV erhalten bleiben – allerdings nicht mehr dem Oberligateam. Vees geht als spielender Co-Trainer in die U23. Grünhagel, bisher Co-Trainer von Wolfram Eitel, übernimmt in der kommenden Saison die Ravensburger A-Junioren, die als Meister der Verbandsstaffel in den Relegationsspielen noch den Sprung in die Oberliga schaffen können. In der A-Jugend hören Arndt Schlichtig und Thomas Kraft auf, Grünhagel trainiert die U19 künftig mit Markus Wolfangel zusammen.

Der Wechsel von Grünhagel innerhalb des Vereins sorgt für weitere Personalmaßnahmen. Den vakanten Co-Trainerposten in der ersten Mannschaft nimmt in der neuen Saison Johannes Joser ein. Beim schwer am Knie verletzten Abwehrspieler ist noch nicht klar, wie schnell er wieder fit wird. „Von einer kurzfristigen Genesung bis zur Vorbereitung können wir nicht ausgehen“, sagt Mörth. „Wir wollten ihn aber unbedingt im Verein halten.“ Vorerst also als Co-Trainer. „Ich hoffe“, so der Sportliche Leiter, „dass er bald ein spielender Co-Trainer wird.“

Am Samstag spielt der FV noch beim VfR Aalen II, dann ist die Saison zu Ende. „Wir freuen uns auf die neue Saison“, sagt Eitel. „Aber jetzt freuen wir uns vor allem auf die Pause.“

Quelle: www.schwaebische.de

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