Saison 2013/14 | 1. Mannschaft

Mondschüsse

 

   

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FV lässt es zum Abschied krachen

In der Fußball-Oberliga schlägt Ravensburg am letzten Spieltag Karlsruhe II mit 6:0

sz080514Abschied: In seinem letzten Spiel für den FV Ravensburg machte Daniel Di Leo das 4:0 gegen den KSC II.

Foto: Archiv- Derek Schuh

Ravensburg sz | Fünf Spiele haben die Fußballer des FV Ravensburg zuletzt in Folge verloren, im letzten Oberliga-Saisonspiel hat sich der FV am Samstag beim Karlsruher SC II den Frust von der Seele geschossen. Das Abschiedsspiel von Ravensburgs Trainer Gerhard Rill gewann der FV mit 6:0. „Das ist der Abschluss, den wir uns gewünscht haben“, sagte Rill. „Das war ein richtig gutes Spiel, ein Traumausstand.“

Ravensburgs Stürmer fackelten in Karlsruhe nicht lange: Acht Minuten, zwei Chancen, zwei Tore – der FV-Angriff erwischte einen klasse Start. Erst überlistete Steffen Wohlfarth KSC-Keeper Maximilian Reule mit einem Lupfer (3.), dann schloss Rahman Soyudogru eine feine Kombination über Wohlfarth und Harun Toprak ab (8.). FV-Torwart Dominik Buss musste in den ersten 45 Minuten nur einmal eingreifen. „So ein Spiel hat uns nach den letzten Wochen gut getan“, kommentierte Rill die Überlegenheit seiner Truppe.

Bei der Zweitliga-Reserve des KSC machte sich der Sommerurlaub der Profis und der Bundesliga-Abstiegskampf der A-Jugend bemerkbar. Nur elf Spieler standen im Kader. „Das waren trotzdem elf Oberligataugliche Spieler“, sagte Rill. Sechs Tore schieße man nicht einfach so. Die leere Ersatzbank der Karlsruher erwies sich in der zweiten Halbzeit aber als Problem, als die Badener nach einer Verletzung mit nur zehn Mann weiterspielten. „Ab dann“, so Rill, „sind wir nur noch auf ein Tor angerannt.“ Vor dem Tor scheiterte der FV zunächst jedoch regelmäßig. Vier hundertprozentige Chancen hatte Rill gezählt. Eine Einwechslung brachte den entscheidenden Impuls: Daniel Di Leo zeigte in seinem vorerst letzten Spiel im Ravensburger Trikot nochmals seine Klasse. Mit seinem ersten Ballkontakt bereitete er Wohlfarths zweiten Treffer vor (71.), mit dem zweiten erzielte er selbst das 4:0 (78.). „Das war ein ganz toller Abschied“, freute sich Rill für seinen Angreifer. Während Daniel Di Leo sich verabschiedete, gab ein anderer sein Comeback.

Andreas Kalteis meldete sich nach langer Verletzungspause mit einem Tor zurück (5:0, 83.). Den Schlusspunkt setzte Ralf Heimgartner. Der FV-Kapitän chipte den Ball über Reule, die Kugel sprang von der Unterkante der Latte über die Torlinie und wieder hinaus. „An so einem Tag klappt alles“, sagte Rill. Durch den Sieg verteidigte Ravensburg einen einstelligen Tabellenplatz (Rang neun) und den Titel des besten Aufsteigers.

Karlsruher SC II – FV Ravensburg 0:6 (0:2) – Tore: 0:1 Steffen Wohlfarth (3.), 0:2 Rahman Soyudogru (8.), 0:3 Wohlfarth (71.), 0:4 Daniel Di Leo (78.), 0:5 Ralf Heimgartner (83.), 0:6 Andreas Kalteis (85.) – Schiedsrichter: Arno Blos (Altbach) – Zuschauer: 130 – FV: Buss – Zimmermann, Litz, Joser, Fiesel – Toprak (70. Di Leo), Hörtkorn, Heimgartner, Boneberger (76. Kalteis) – Soyudogru, Wohlfarth (79. Wetzel).

Quelle: www.schwaebische.de

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KSC II fährt 0:6-Niederlage zum Saisonabschluss ein

Karlsruhe (mia). Einen Sieg wollte die Oberligamannschaft des Karlsruher SC zum Abschluss der Saison gegen den FV Ravensburg erspielen. Mit nur elf Spielern im Kader verlor der KSC aber zuhause mit 0:6(0:2). Es ging für den KSC II um nichts mehr, den fünften Tabellenplatz hatte man inne. So ließ der Auftritt am Samstagmittag nicht nur den KSC-Trainer die Haare raufen.

Während einige Spieler bei der Nationalmannschaft weilen, andere verletzt oder bei der U19 waren, hatte KSC II-Coach Joe Zinnbauer keinen Spieler auf der Ersatzbank aufbieten können. Viele der Spieler, die den KSC am Ende der Saison verlassen werden, waren mit Sondertrikots, ihrer Nummer und einem Spitznamen, angetreten, aber auch das half über einen schlechten Auftritt vieler Akteure nicht hinweg.

Bereits in der 3. Spielminute brachte ein schneller Konter der Gäste durch Steffen Wohlfahrt das erste Gegentor. Das zweite Tor ließ keine fünf Minuten auf sich warten. Ebenfalls schnell eingeleitet, erhöhte Rahman Soyudogru auf 2:0 für die Gäste.

Glanzparaden des KSC-Keepers

Der KSC hatte insbesondere in der Abwehr seine Probleme. Keeper Max Reule rettete den KSC ein ums andere Mal und sorgte mit Glanzparaden dafür, dass es nur mit einem zwei-Tore Rückstand in die Pause ging.

Aus der Kabine heraus kam der KSC nur noch mit zehn Mann. Daniel Schiek hatte sich eine Prellung an den Rippen zugezogen und musste passen. Ersatz hatte Zinnbauer für ihn nicht.

Auch nach dem Seitenwechsel war es KSC II-Keeper Reule, der den KSC weiter im Spiel hielt. In der 71. Minute aber gelang ihm das nicht mehr. Wohlfahrt erzielte das 3:0. Im Anschluss rannten die Gäste weiter an und schenkten den Karlsruhern auch noch das 0:4 (Di Leo), 0:5 (Heimgartner) und 0:6 (Kalteis) ein.

“Wir sind überglücklich über den Sieg heute”, erklärte Ravensburgs Trainer Gerhard Rill. Natürlich sei das Spiel auch von der “Personalpolitik des KSC geprägt”, da einige Spieler keine Verträge mehr für die kommende Saison haben.  In der ersten Hälfte habe man gesehen, welches Potential im KSC stecke. Dann habe sein Team Glück gehabt und sei hoch zufrieden.

Sprung nach Hamburg

KSC-Coach Zinnbauer zeigte sich “enttäuscht”. “Ein Unentschieden oder Sieg wäre mir lieber gewesen. Aber wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird. “  Auch wenn Spieler auf dem Platz standen, die aus der zweiten Reihe waren, “haben wir keine Vollblinden in der Truppe, sondern Spieler, die Fußball spielen können”.

Dennoch mache er der Mannschaft ein Kompliment für das Erreichen des fünften Platzes. “Das hat am Anfang keiner erwartet. Wir hatten einen Nichtabstiegsplatz als Ziel.” Er bedankte sich auch beim Verein und den Helfern, für “drei hervorragende Jahre, in denen ich ruhig arbeiten und mich entfalten konnte”. So verlasse er den KSC in Richtung HSV mit einem weinenden Auge. Aber er müsse den Sprung machen.

Quelle: www.abseits-ka.de

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„Es wird sicherlich noch einmal eine emotionale Kiste“

Der FV Ravensburg muss im letzten Oberliga-Saisonspiel beim KSC II ran

sz150514Sich ein letztes Mal reinhängen: Das haben Jona Boneberger (rechts) und sein FV Ravensburg in der Fußball-Oberliga vor. (Foto: Derek Schuh)

Ravensburg tms | Nachdem das mit dem ordentlichen Saisonausklang – aus sportlicher Sicht – daheim im Ebra-Stadion nicht geklappt hat, reisen die Oberliga-Kicker des FV Ravensburg mit einem klaren Auftrag nach Nordbaden. Denn bei der Zweitliga-Reserve des Karlsruher SC wollen die Gäste aus dem Schussental unbedingt punkten und den zuletzt gezeigten Negativtrend stoppen. Denn auch in der Vorwoche musste die Mannschaft von FV-Coach Gerhard Rill nämlich eine Niederlage einstecken, unterlag dem FSV Hollenbach mit 0:1.

„Sicherlich war bei jedem von uns eine gewisse Enttäuschung da“, sagt Rill, der den Verein zum Saisonende bekanntlich verlassen wird. Fast zeitgleich mit dieser Entscheidung, stellten seine Jungs das Gewinnen oder Punkteholen ein – am Ende jubelte immer der Gegner. „Ja, wir haben keine furiose Saison gespielt“, spricht Gerhard Rill Klartext. „Wäre uns das gelungen, dann wären wir womöglich irgendwo in der Region um Platz fünf daheim.“

Genau dort sortiert sich derzeit der KSC II ein, der am Samstag, ab 15.30 Uhr, die Favoritenrolle inne hat. Der FV rangiert sieben Zähler und vier Plätze hinter den Hausherren, die eigentlich nur noch nach hinten durchgereicht werden könnten. Daher ist eher nicht damit zu rechnen, dass Ravensburg in Karlsruhe etwas geschenkt bekommt – ganz im Gegenteil. Erschwerend kommt hinzu, dass der FV Ravensburg höchstwahrscheinlich auf Sebastian Mähr verzichten muss, der sich im Hollenbach-Spiel eine leichte Blessur zugezogen hatte. „Ich denke, dass es für ihn nicht reichen wird“, betont der Trainer, der sich ab Sommer voll und ganz seiner Familie und dem Beruf als Lehrer widmen will und wird.

„Natürlich werde ich den Jungs interessehalber erhalten bleiben. Das eine oder andere Spiel schaue ich mir bestimmt auch an“, erklärt Gerhard Rill, der mit dem Team um die scheidenden Daniel Di Leo und Manuel Herrmann hinterher noch einen gebührenden Saisonabschluss feiern möchte – und das am liebsten nach einem „Dreier“. „Ich glaube, dass ich meinem Nachfolger eine tolle Truppe überlassen werde, und wünsche ihm alles Gute“, fügt Gerhard Rill hinzu und hofft, dass seine Mannschaft noch einmal alles geben und nach Möglichkeit Zählbares mitnehmen wird. „Es wird noch einmal eine emotionale Kiste für mich“, gibt Rill tiefe Einblicke ins Seelenleben.

Quelle: www.schwaebische.de

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Die Luft war zu früh raus

Von Thorsten Kern

Ravensburg sz | Wer vor der Saison in der Fußball-Oberliga behauptet hätte, der FV Ravensburg würde den Klassenerhalt schon sechs Wochen vor dem Saisonende klarmachen, der wäre als Optimist dargestellt worden. Dem FV haben viele den Klassenerhalt zugetraut. Aber dass die Ravensburger zwischendurch sogar im oberen Tabellendrittel standen, hat doch einige überrascht.

Mit sieben Siegen aus neun Spielen schoss sich der FV direkt vor und nach der Winterpause zum frühen Klassenerhalt. Mit dem 6:1 gegen die TSG Balingen war aber komplett die Luft raus. In den folgenden sechs Spielen gab es fünf Niederlagen mit teils schwachen Auftritten. Trainer Gerhard Rill hat es in seinen letzten Partien offenbar nicht mehr geschafft, das Letzte aus seinen Spielern herauszukitzeln. Damit hat der FV selbst dazu beigetragen, dass eine eigentlich erfolgreiche Premierensaison mit einem faden Beigeschmack zu Ende geht. Und es hat gezeigt: Es geht in der Oberliga nur, wenn alle ihre Topform abrufen, vom Trainer bis zum Stürmer.

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Aus für den 1. FC Heidenheim II

sz190514Für Ralf Heimgartner (rechts, gegen Hollenbachs Boris Nzuzi) und den FV Ravensburg endete die Heimsaison in der Fußball-Oberliga mit einer Niederlage.

Foto: Derek Schuh

Ravensburg | tk Der neue Trainer des FV Ravensburg, Wolfram Eitel, sprach von „geänderten Vorzeichen“, als er seinen Abschied vom 1. FC Heidenheim II verkündete. Diese geänderten Vorzeichen sind nun bekannt geworden. Der 1. FC Heidenheim, gerade in die 2. Fußball-Bundesliga aufgestiegen, meldet für die kommende Saison 2014/15 seine zweite Mannschaft vom Spielbetrieb ab. Das Oberliga-Team werde die Saison „noch sportlich abschließen“, heißt es in einer Mitteilung des Badischen Fußball-Verbandes (BFV). Der 1. FCH II, mit 42 Punkten derzeit zwei Plätze und einen Zähler hinter dem Tabellenneunten FV Ravensburg, steht damit als erster Absteiger fest.

Der Rückzug der Heidenheimer sowie die Situation im Abstiegskampf der Regionalliga Südwest haben auch Auswirkungen auf die Abstiegsregelung in der Oberliga. Möglich ist etwa, dass außer Heidenheim nur zwei Teams absteigen müssen. Möglich ist aber genauso gut, dass es neben dem 1. FCH II vier weitere Mannschaften trifft. Bislang steht nur fest, dass der SC Pfullendorf in die Oberliga absteigt. Sollte auch der SSV Ulm 1846 absteigen und der FC Nöttingen den Aufstieg in die Regionalliga nicht schaffen, müssten vier Teams den Heidenheimern folgen. Schafft Nöttingen den Sprung nach oben, gäbe es wiederum einen Absteiger aus der Oberliga weniger.

Ein Wiedersehen mit dem FC Astoria Walldorf gibt es für den FV Ravensburg vorerst nicht mehr. Denn weil der Tabellenzweite TSV Grunbach keine Lizenz für die Regionalliga beantragt hat, ist Walldorf der Regionalliga-Aufstieg nicht mehr zu nehmen. Auf den Tabellendritten Nöttingen hat Walldorf einen Spieltag vor dem Ende vier Punkte Vorsprung. Nöttingen darf aber über die Relegation auf den Sprung nach oben hoffen. Gegner ist der FSV Salmrohr, Vizemeister der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar.

Beim FV Ravensburg sind die Spieler und Verantwortlichen derweil froh, frühzeitig Planungssicherheit gehabt zu haben. Die Niederlagenserie zum Saisonende trübt die Stimmung aber etwas. „Die ersten paar Spiele in der Saison haben wir verpennt, die letzten auch“, sagte Torwart Dominik Buss nach dem 0:1 gegen den FSV Hollenbach. „Dazwischen war es aber gut, da haben wir uns reingekämpft.“ Ähnlich sah es am Samstag der scheidende Trainer Gerhard Rill: „Ich bin schon enttäuscht, aber die positiven Erlebnisse der Saison überwiegen.“ In Ravensburg müsse man sich eben daran gewöhnen, dass es nach Jahren in der Spitze der Verbandsliga um andere Platzierungen und Saisonziele gehe. „Es müssen sich alle daran gewöhnen, dass der FV von vier Spielen im Monat nicht immer drei gewinnt.“

Lob gab es auch von Hollenbacher Seite: „Der FV hat als Aufsteiger eine überragende Saison gespielt“, sagte FSV-Trainer Ralf Stehle. „So eine Negativserie haben viele Mannschaften mal.“ Auch Hollenbach – der FSV war lange in Abstiegsgefahr, nun träumen Tobias Scheifler und Co. von der besten Oberligabilanz der Vereinsgeschichte. „Einen Punkt brauchen wir noch“, sagte der Ex-Ravensburger Scheifler. „In meinem ersten Jahr beim FSV wäre das natürlich was Schönes.“ Ähnlich erfolgreich waren auch seine früheren Mannschaftskollegen. Nach Feiern war den Ravensburgern am Samstag aber dennoch nicht zumute.

Quelle: schwaebische.de

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Letzter Heimauftritt des FV endet mit Ernüchterung

Ravensburg verliert in der Fußball-Oberliga mit 0:1 gegen den FSV Hollenbach – Di Leo trifft nur den Pfosten

Für Steffen Wohlfarth (rechts) und den FV Ravensburg gab es am Samstag gegen Hollenbach nicht viele glückliche Momente.

Foto: Derek Schuh

Ravensburgtk Der FV Ravensburg hat in seinem letzten Heimspiel der Saison in der Fußball-Oberliga eine schwache Leistung geboten. Der Aufsteiger, der den Klassenerhalt bereits sicher hatte, verlor am Samstagabend gegen den FSV Hollenbach mit 0:1. Die Gäste, bei denen mit Tobias Scheifler ein Ex-Ravensburger mitspielte, sind am FV vorbeigezogen und haben den Klassenerhalt ebenfalls geschafft. Das trostlose Spiel der Ravensburger passte zur trostlosen Kulisse. Nur rund 300 Zuschauer kamen zum letzten Heimspiel dieser Saison.

Die Ravensburger zeigten bereits eine schwache erste Halbzeit. Sie probierten es zwar oft über die rechte Seite, doch gefährlich wurde es nur zwei Mal. Bei der ersten Chance traf Daniel Di Leo nur den Pfosten. 13 langweilige Minuten waren da gespielt. Die nächsten 25 Minuten waren ebenfalls wenig erhellend.

Über Jascha Fiesel kam der Ball dann in den Strafraum zu Steffen Wohlfarth, doch dessen Schuss im Grätschen wurde gerade noch zum Eckball abgewehrt. Sekunden zuvor war das 1:0 für den FSV gefallen. Es war ein Gegentor der Marke „sonderbar“. Martin Kleinschrodt traf nur die Latte, der Ball fiel vor dem FV-Torwart Dominik Buss wieder auf den Boden. Doch Buss konnte die Situation nicht entschärfen. Luca Pfeiffer war zwar vor ihm aufgetaucht, aber ob er tatsächlich noch am Ball war, blieb den Zuschauern verborgen. Pfeiffer war nicht mehr am Ball. „Ich habe den Ball nicht mehr gesehen, und mit dem Drall ist er dann hinter die Linie gehüpft“, sagte Buss. „Da sehe ich natürlich bescheuert aus.“

In der zweiten Halbzeit musste der FV eine deutliche Leistungssteigerung zeigen. So wie in den ersten 45 Minuten konnte es nicht weitergehen, auch wenn es sportlich um nichts mehr ging. Weil wohl maximal fünf Mannschaften aus der Oberliga absteigen, hatte Ravensburg den Klassenerhalt bereits sicher. Doch besser wurde es nicht. Nach knapp fünf Minuten im zweiten Durchgang musste Simon Wetzel auf der eigenen Torlinie klären. Bis auf eine Direktabnahme von Wohlfarth nach einem Eckball von Ralf Heimgartner in der 53. Minute gab es keine Torchance der Ravensburger.

Teilweise kam der FV noch nicht einmal über die Mittellinie hinaus. „Wir standen gut organisiert“, freute sich Scheifler. „Aber das war schon eher ein lauer Sommerkick, vor allem vom FV.“ Nur in einer kurzen Phase, etwa 15 Minuten vor dem Ende, schien Ravensburg etwas aufzuwachen. Doch das war nur ein kurzes Lebenszeichen. „Das“, sagte der Aushilfs-Rechtsverteidiger Thomas Zimmermann, „war nicht gut von uns.“

FV Ravensburg - FSV Hollenbach 0:1 (0:1) – Tor: 0:1 Martin Kleinschrodt (35.) – Schiedsrichter: Cem Tekinarslan (Karlsruhe) – Zuschauer: 300 – FV: Buss – Zimmermann, Mähr (78. Litz), Joser, Fiesel – Toprak, Wetzel (61. Boneberger), Heimgartner, Hörtkorn – Di Leo (74. Vees), Wohlfarth.

Quelle: www.schwaebische.de

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