U-19 | erlebt einen gebrauchten Tag in Rottenburg

u19

Mit einer bitteren 1:4 Niederlage beim abstiegsgefährdeten FC Rottenburg erlebte die U19 des FV Ravensburg am gestrigen Sonntag einen relativ gebrauchten Tag und verpasste zudem den Sprung auf den 2. Tabellenplatz.

Bereits nach 4 Minuten gerät Ravensburg in Rückstand, ein leichtfertiger Ballverlust der Defensive nimmt der Gastgeber dankend an und schiebt das Leder ins lange Eck zur 1:0 Führung ein.

Ravensburg schüttelt sich und versucht erst einmal mit viel Ballbesitz Sicherheit ins Spiel zu bringen. Dies funktioniert aber überhaupt nicht. Zwar wird der Ball in den eigenen Reihen hin und her geschoben, aber ohne Raumgewinn und Gefahr für Rottenburg.

Der Gastgeber dagegen wartet immer wieder auf Fehler der Ravensburger durch ungenau gespielte oder unsauber verarbeitete Bälle und setzt nach 23 Minuten den nächsten Nackenschlag, zum 0:2 aus Ravensburger Sicht.

Nun reagiert Ravensburg und bringt zwei frische Kräfte, was aber nur bedingt am Spiel etwas ändert. Vermehrt werden nun auch lange Bälle eingesetzt, aber es fehlt die Galligkeit für die zweiten Bälle, um dadurch Gefahr zu erzeugen.

Außer einem Distanzschuss, erspielt sich Ravensburg in den ersten 45 Minuten nicht eine einzige gefährliche Torchance, dies entspricht sicherlich nicht den Erwartungen von Trainer Gerhard Grünhagel und Markus Wolfangel, die entsprechend sauer in die Kabinen gingen.

In Halbzeit zwei ist Ravensburg nun mehr bemüht, Torchancen herauszuarbeiten. Mit gefühlten 80% Ballbesitz bestimmt Ravensburg überwiegend das Spielgeschehen und drängt den Gegner in die eigene Hälfte zurück.

Da aber die Defensive der Gastgeber nicht konsequent angelaufen und unter Druck gesetzt wird, kann sich Rottenburg immer wieder lösen und hat dann eine Überzahlsituation im Mittelfeld um sich so, unnötig aus Ravensburger Sicht, Luft zu verschaffen.

Immer wieder das gleiche Bild, die Offensivkräfte können nur selten effektiv in Szene gesetzt werden, da diese viel zu statisch agieren und sich nicht energisch in Zonen begeben, in denen es dann gefährlich und der Gegner zu Fehlern gezwungen wird. So verpuffen die Angriffsbemühungen des FV Ravensburg zusehends.

In der 70. Minute dann die erste klare Torchance für Kian Fetic, der aber zum Spiel passend, diese kläglich vergibt.

Im Gegenzug dann das 3:0 für Rottenburg, als der Stürmer nach einer harmlosen Situation, komplett vergessen wird und dieser das erneute Geschenk dankend annimmt.

Nach 75 Minuten dann nochmals etwas Hoffnung für Ravensburg, Mario Scheiter staubt zum 3:1 Anschlusstreffer ab, nachdem Dean Lupfer durch energisches Verhalten im gegnerischen Strafraum dieses Tor förmlich erzwingt.

Zwei Minuten später, endlich mal schnell und zielstrebig über die Flügel gespielt, vergibt Mario Scheiter die Riesengelegenheit zum Anschlusstor. Jetzt in der guten Phase des Spiels der nächste Rückschlag, ein Rückpass zum eigenen Torhüter wird zum Verhängnis wird und so ein erneutes Gastgeschenk die Entscheidung herbeiführt.

In der 85. Minute knallt Hannes Schmid den Ball an den Pfosten, der Abpraller landet im Tor, wird aber fälschlicherweise wegen Abseits nicht anerkannt und so bleibt es beim Endstand von 1:4 aus Ravensburger Sicht.

Fazit:

Ravensburg spielt eine sehr schwache erste Halbzeit, berappelt sich in Hälfte zwei, macht aber insgesamt zu viele Fehler und beschenkt einen eher biederen Gegner aufgrund eigener Unzulänglichkeiten mit drei Punkten.

Es spielten:

Andre Port, Dennis Montero (ab 61. Mario Scheiter), Ryan Goodman (ab 69. Dean Lupfer), Jonas Valtin, Niklas Schnell, Yannik Huber, Enes Özmen (ab 31. Jonathan Merk), Kian Fetic , Luis Halder (ab 27. Mert Aras), Hannes Schmid, Edi Xhemajli

Weiter im Kader:

Armin Alvari, Kubilay Coskun, Gregor Rommelspacher (ET) .

  • Erstellt am .
  • Gelesen: 199

Impressum   |   Datenschutz   |   Kontakt

Copyright © 2018 FV 1893 Ravensburg e.V.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok