| Geschichte des FV 1893 Ravensburg e.V. |
|
|
|
I Ravensburg um 1893 1890 war in Ravensburg die erste offizielle Gewerkschaftsgründung durch die zahlenmäßig stärkste Arbeitergruppe der Metallarbeiter zustande gekommen. Bedeutsam in Ravensburg war auch der 1895 gegründete Katholische Arbeiter – und der 1896 gegründete Katholische Arbeiterinnenverein. Bedeutsam für Wirtschaft und Verkehrswesen waren die Eröffnung der Reischsbanknebenstelle (1892), das große Postamt (1892/93 neben dem Bahnhof) und die Eröffnung einer Telefonanstalt (1893) mit zunächst 50 Teilnehmern. Eine Vielzahl von Vereinen prägten das soziale und gesellschaftliche Leben der Stadt, darunter die katholischen Vereine: der Arbeiterbildungsverein mit eigenem Turnclub und Schützenverein, der katholische Männerverein und der katholische Lehrlingsverein. Es gab gewerbliche Vereine wie den „Handels – und Gewerbeverein“ oder den Wirteverein; nationaler und teilweise auch militaristischer Prägung waren der „Kriegerverein“ (1893: 108 Mitglieder), der „Militär – Verein“ und der „Veteranenverein“. An Sportvereinen sind zu nennen: Turnverein (1893: 265 Mitglieder) und der Radfahrerverein. II Geschichte des FV 1893 Ravensburg e.V. von 1893 bis 1945 Nach der Unterbrechung des Spielbetriebes durch den 1. Weltkrieg bildete sich im Sommer 1918 unter Franz Kleiser und Alfred Möhrle der FV Ravensburg mit Schülern der Oberschule und aus dem Krieg zurückgekehrten Soldaten neu, und von diesem Zeitpunkt an hat der Verein seinen Namen „Fußball – Verein 1893 e.V.“ beibehalten. Das Spielfeld Wiesental wurde am 27. Juli 1919 eingeweiht mit einer Begegnung gegen die „Liga – Reserve – Mannschaft des Vereins für Bewegungsspiele Stuttgart“ vor über 2000 Zuschauern. In den Jahren 1925/26 und 1926/27 wurde der FV Ravensburg Abteilungsmeister, 1927/28 Gaumeister. 1931 erfolgte der Aufstieg in die „Bodensee – Vorarlberg – Liga“. Ab 1933 gehörte der FV 1893 Ravensburg der neu gegründeten „Schwarzwald – Bodensee – Liga“ an. Die bewährte internationale Zusammenarbeit wurde wenig später von den Nationalsozialisten beendet. Ihr Einfluss hielt sich im Verein in Grenzen. Die Jugendabteilung des FV Ravensburg gehörte der Hitlerjugend (HJ) an, einige Mitarbeiter des Vereins taten sich mit ihrem Engagement in der Partei hervor, doch blieb der Verein im Großen und Ganzen vor Auswüchsen bewahrt und in seiner Struktur als Ravensburger Traditionsverein erhalten. Sportlich erfolgreich war für den FV Ravensburg zwischen 1938 und 1940 vor allem die A – Jugend – Mannschaft, die zweimal Oberschwäbischer Meister wurde. III Die Geschichte des FV 1893 Ravensburg von 1945 bis 1993 Das Spielfeld im Wiesental stand 1948 wieder zur Verfügung. 1949 begann die Aera des neuen Vorsitzenden Eugen Maisch, dessen Motto „Mit neuem Mut vorwärts“ lautete. Maisch hatte ebenso engagierte wie treue Mitarbeiter um sich geschart, darunter Geschäftsführer Eppler, Hauptkassierer Josef Bernhardt, Jugendleiter Alfons Baier, Walter Zorell und Eugen Bucher. 1951 wurde das Spielfeld im Wiesental saniert, ein Kassenhaus und eine neue Holztribüne erbaut. Gegründet wurde von Kurt Eppler das „Mitteilungsblatt des FV“, das wenig später den Titel „Das Ravensburger Tor“ erhielt. Noch in den 50er Jahren entstand der Titel „Die Post vom Wiesental“, der 1984 vom damaligen Geschäftsführer und Pressereferent Markus Glonnegger mit der „Wiesentalpost“ wieder belebt wurde. 1951/52 wurde die 1. Mannschaft des FV 1893 Ravensburg Meister der II. Amateurliga Oberschwaben. Wenig später schaffte die Mannschaft den Sprung in die 1. Amateurliga und qualifizierte sich 1959/60 für die neue Nach der erfolgreichen Aera Maisch folgten Ludwig Güthner, Eugen Bucher und ab 1965 Siegfried Prasser als Vorsitzende des FV 1893 Ravensburg. Ihm zur Seite standen Geschäftsführer Ernst Knapp, der Spielausschussvorsitzende Horst Strobel sowie Jugendleiter Horst Marquardt. Nach dem Abstieg kehrte der FV Ravensburg 1968 wieder in die Schwarzwald – Bodensee – Liga zurück. Maßgeblich dazu beigetragen hatten Spieler wie Walter Gohl, Kreuchauf, Wieder, Fiedler, Corbet, Kuttruff, König, Kohley, Heimerdinger, Petrowski, Nemeth, Deters, Faiß, Lüth, die Torhüter Stojadin und Schimanski sowie weitere Spieler wie Hans Kodric, Andreas Klaric, Bauernfreund, Trox, Billmann und viele andere mehr, die an dieser Stelle nicht alle genannt werden können. Die Amtszeit des Vorsitzenden Ernst Knapp (1970 – 1973) war geprägt vom Bau des neuen Vereinsheimes. Herausragender Spieler dieser Jahre war der Mochenwangener Hermann Ohlicher, der 1973 Die Saison 1974/75 brachte das größte Unglück in der Vereinsgeschichte, als bei der Rückfahrt vom ersten Punktspiel gegen den TuS Metzingen der Omnibus der Ravensburger Spieler und Schlachtenbummler auf der Bundesstraße 312 zwischen Oberstetten und Pfronstetten verunglückte. Die beiden auf rutschiger Straße in den Unfall mitverwickelten PKW – Insassinnen Gertrud Eberle und Ilse Pfletschinger aus Reutlingen kamen dabei ebenso ums Leben wie der erst 20jährige Torschützenkönig der Schwarzwald – Bodensee – Liga, Joachim Bayer. Den größten sportlichen Erfolg feierte der FV 1893 Ravensburg, als er sich 1978 für die neu gegründete Amateur – Oberliga Baden – Württemberg qualifizierte. Der höchsten Spielklasse der Amateure gehörte der FV 1893 Ravensburg unter dem neuen Vorsitzenden Peter Rinderknecht und Geschäftsführer Rainer Haschke bis 1983 an. Erfolgreichster Trainer war Hermann Schöttle; zu den wichtigsten Akteuren zählten Peter Reusch, Axel Strehle, Max Sterk, Eugen Bucher jun., Hermann Straub, Torhüter Rainer Schöbel, Willy Abt Der Zuschauerzuspruch im Wiesental hielt sich trotz der sportlichen Erfolge in Grenzen, die Mitgliederzahlen stagnierten, die Zahl potenter Sponsoren neben der Fa. Escher – Wyss blieb gering. Das Abenteuer Mit bescheidenen Mitteln und zum Teil heftig kritisiert überstanden Funktionäre, Spieler und die Trainer Volker Gleich, Peter Billmann und Peter Thomann die folgenden Jahre. Den von Walter Zorell organisierten Bau des Jugendraumes sowie der neuen Toilettenanlage, die Erfolge der FV – A – Jugend und die Verpflichtung der Firma EBRA BRAUN als Sponsor verzeichnete Werner Gutekunst als wichtigste Leistungen seiner Amtszeit. Im April 1987 trat das Dreigestirn Dieter Vogt (1. Vorsitzender), Frank Walser (2. Vorsitzender) und Kurt Schlecht (Geschäftsführer) mit ehrgeiziger Zielsetzung an die Spitze des Vereines. Bereits in der Saison 1988/89 stieg der FV 1893 wieder in die Verbandsliga auf unter Trainer Enzo Mauta. Großen Anteil an den sportlichen Erfolgen dieser Jahre und der folgenden Jahre hatte vor allem Torjäger Martin Ostermaier. Die neue Vorstandschaft hatte zielstrebig Verstärkungen aus dem Umfeld verpflichtet: Jürgen und Walter Hemmeter, Klaus Segelbacher, Franco Palumbo, Jürgen Kipper, Markus Wolfangel, Torhüter Manfred Scholz, Franz Mikulic, Andi Müller, Thomas Kytka, Alois Mock, Franco Jimenez, Gerard Micieli, Volkmar Hackbarth und Rainer Schmid gehörten dazu; aus den eigenen Reihen waren es Uwe und Ralf Müller, Dietmar Pfund, Torhüter Oliver Nothelfer, Jürgen Stuhler, Rainer und Rolf Lupschina, Ulrich Döbele, Peter Maier, Thomas Strobel, der reaktivierte Torhüter Fritz Dörrer und die erfahrenen Akteure Axel Strehle, Günther Mattheis und Eugen Bucher jun. sowie eine Reihe anderer Spieler. Einen Rekordbesuch hatte es im Wiesental im Aufstiegsjahr gegeben: 4000 Zuschauer waren beim Derby gegen den VfB Friedrichshafen (2:0) am 18. März 1989 dabei. 1991 übernahm Frank Walser die In der Jubiläumssaison 192/93 lautete das Motto des neuen Trainers Peter Thomann „Fußball mit Herz“. Herzlich ging es auch zu, als eine Delegation aus der Partnerstadt Brest im Wiesental weilte. Nach dem IV Die Geschichte des FV 1893 Ravensburg ab 1993 von Markus Glonnegger
|
Für unsere C2-Jugend Bezirksstaffel suchen wir einen qualifizierten Trainer.
Der Mannschaftskader ist mit ausreichend vielen und guten Spielern bestückt.
Interesse? Melde Dich unter:
w-seeger[at]versanet.de
FV Ravensburg
Brühlstr.17
88212 Ravensburg
Telefon: 07 51 - 3 52 62 10
www.fv-ravensburg.de
Hast Du Lust in der C-Jugend Oberliga zu spielen, dich mit Gegnern wie Waldhof Mannheim, SSV Reutlingen, SSV Ulm, TSG Hoffenheim usw. zu messen?
Bist Du Jahrgang 96/97. Dann melde Dich bei uns. Nächstes Probetraining am Dienstag 6. Juli um 17.30 in Ravensburg