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Nach dem Derby ist vor dem Derby

Der FV Ravensburg trifft in der Fußball-Landesliga auf den SV Oberzell
Man kennt und schätzt sich? Abwarten. Denn am Samstag duellieren sich Maschkour Gbadamassi (FV Ravensburg II, links) und Kilian Mützel (SV Oberzell) im Nachbarschaftsvergleich. (Foto: Christian Metz)
 

Ravensburg chm |  Einen Auftakt nach Maß in die neue Landesliga-Saison hat der FV Ravensburg II vor einer Woche gefeiert: Mit 1:0 siegten Trainer Matthias Thuro und sein Team beim VfB Friedrichshafen. Immerhin gilt der VfB als Meisterschaftsfavorit Nummer eins. „Der VfB bleibt auch der Favorit – da ist so viel Qualität im Kader“, meint Thuro. Umso höher ist der Auswärtssieg seiner Mannschaft zu bewerten – der Coach weiß die drei Punkte aber auch richtig einzuschätzen: „Da war auch Glück dabei – die Friedrichshafener haben allein fünfmal Aluminium getroffen.“

Thuro hat aber auch eine geschlossene Mannschaftsleistung bei seiner Elf gesehen: „Jeder hat sich voll reingehängt.“ Gleichzeitig will der Coach den Sieg aber auch nicht überbewerten: „Im nächsten Spiel haben wir mit Oberzell ein weiteres Topteam, dann mehrere Spiele in Serie gegen Aufsteiger – nach vier, fünf Spielen werden wir ein erstes Fazit ziehen können.“

Mit Christian Barth und Sebastian Reiner hatte Thuro zwei Mann aus dem Oberliga-Kader des FV zur Verfügung. Beides sind Rekonvaleszenten – in Absprache mit FV-I-Trainer Wolfram Eitel sollen Barth und Reiner Spielpraxis sammeln. Im Fall von Barth standen eigentlich gar nicht die vollen 90 Minuten auf dem Programm: „Wir standen ab der 70. Minute ständig in Kontakt“, berichtet Thuro, der die Leidensgeschichte des Super-Technikers natürlich genau kennt: „Im Pokal gegen Sonnenhof-Großaspach ist er das letzte Mal über die gesamte Spielzeit gegangen.“ Das ist jetzt fast ein Jahr her – und dementsprechend groß war die Freude bei Barth, dass die volle Distanz möglich war.

Auch Sebastian Reiner hat ein Vierteljahr mit einer Verletzung hinter sich – zusammen mit Barth soll er in einigen Partien der Landesliga Spielpraxis sammeln. Wolfram Eitel plant mit ihm auf der rechten Seite – lief Reiner in Friedrichshafen noch in der Abwehr auf, soll es im Derby gegen Oberzell (Samstag, 17.30 Uhr) eine Position weiter vorne sein.

Freude bereitet haben Thuro beim VfB aber auch andere – zum Beispiel die Jüngsten. Für Verteidiger Noah Fiesel gab´s ein Lob: „Wie souverän Noah besonders in der Schlussphase aufgetreten ist, das war eine sehr gute Leistung.“

Da war Niklas Klawitter nach einem Tritt gegen das Sprunggelenk bereits verletzt ausgefallen – für das Derby gegen Oberzell gab Matthias Thuro aber schon wieder Entwarnung, was seinen Abwehrchef betrifft. Fehlen wird allerdings dessen Bruder: Das entscheidende Tor gegen den VfB steuerte Goalgetter Jonas Klawitter noch bei, dann verabschiedete sich der Stürmer in den Urlaub. Ersatz wird womöglich ein Spieler aus dem Oberliga-Team sein – einen Namen wollte Thuro aber noch nicht nennen.

Quelle: www.schwaebische.de


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