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Konkurrenz belebt die Mannschaft

Der FV Ravensburg empfängt am Sonntag in der Fußball-Oberliga die Stuttgarter Kickers II

Simon Wetzel überzeugte bislang den neuen Trainer des FV Ravensburg, Wolfram Eitel. Ob der Mitteldfeldspieler allerdings auch gegen die Stuttgarter Kickers von Beginn an aufläuft, entscheidet sich kurzfristig. (Foto: Alexander Tutschner)

Ravensburgtk Mit dem 1:0-Sieg beim VfB Mannheim ist dem FV Ravensburg ein optimaler Start in die Fußball-Oberligasaison gelungen. „Mit einem Sieg im Rücken trainiert es sich immer einfacher“, sagt Ravensburgs Trainer Wolfram Eitel. „Unsere Motivation ist, dies nach Möglichkeit aufrechtzuerhalten.“ Dazu nötig wäre also ein Sieg im ersten Heimspiel der Saison am Sonntag um 15.30 Uhr gegen die Stuttgarter Kickers II.

Für dieses erste Heimspiel hoffen die Verantwortlichen beim FV auf viele Zuschauer. Oft ist dabei die Rede von der 1000er Grenze. „Vielleicht schlägt sich die kleine Euphorie, die unser Auftaktsieg ausgelöst hat, in der Zuschauerzahl nieder“, sagt Eitel. Schon als Trainer des 1. FC Heidenheim II schätzte Eitel die „besondere Atmosphäre“ im Ebra-Stadion. „Diese Atmosphäre wollen wir haben und am besten halten.“ Den Heimspielen an sich misst der neue FV-Trainer eine große Bedeutung zu. „Erfolgreiche Heimspiele sind die Basis für eine gute Saison.“

Welches Personal Eitel gegen die Stuttgarter Kickers zu Spielbeginn um 15.30 Uhr auf den Rasen schickt, ist noch unklar. Die beiden Trainingseinheiten am Donnerstag und Freitag wartet Eitel noch ab. „Dann entscheide ich kurzfristig.“ Eine Stammplatzgarantie gibt es beim FV-Trainer nicht. „Jeder hat es jede Woche selbst im Griff, sich für die Startelf zu empfehlen.“

Lob für Simon Wetzel

In Mannheim saßen etwa Nicolas Jann und Daniel Hörtkorn auf der Bank. Für Jann gab es wenigstens noch knapp zehn Minuten Spielzeit. Hörtkorn, in der vergangenen Rückrunde ein Leistungsträger der Ravensburger, musste das ganze Spiel von außen zuschauen. Neben Ralf Heimgartner spielte Simon Wetzel im defensiven Mittelfeld. „Von allen vier Sechsern im Kader (Heimgartner, Hörtkorn, Wetzel und Christian Barth, Anmerkung d. Red.) hat Simon die stärkste Vorbereitung gespielt“, lobt Eitel.

Da aber bekanntlich Konkurrenz das Geschäft – in diesem Fall die Mannschaft – belebt, freut sich Eitel über die personellen Möglichkeiten. „Bislang ist es mir bei keinem Spieler leichtgefallen, ihn auf die Bank zu setzen.“ Alle seien heiß, jeder brenne auf einen Einsatz.

Das sei auch im Training zu spüren. Eitel spricht von „Vollalarm, keiner lässt sich hängen“. Diese Einstellung ist vorbildlich, sie wird vom Ravensburger Trainerteam Wolfram Eitel/Jürgen Kopfsguter aber auch eingefordert.

Gefordert ist der FV das nächste Mal am Sonntag. Die Stuttgarter Kickers hätten laut Eitel eine spielstarke, junge Mannschaft. „Da müssen wir zunächst körperlich dagegenhalten und im Vergleich zu Mannheim auch spielerisch zulegen.“ Auch bei den Themen Umschaltspiel, Defensivarbeit im Verbund („als Gruppe gegen den Ball“), Chancenverwertung sowie bei der Präzision im Passspiel sieht Eitel bei seiner Mannschaft noch deutliches Potenzial.

Denn vom guten Start, das wissen alle beim FV Ravensburg, kann sich niemand etwas kaufen. „Da sind auch die Spieler selbstkritisch genug“, sagt Eitel. „Wer jetzt schon zufrieden ist, der steigt ab.“ Und die Ziele beim FV sind in dieser Saison in höheren Tabellengefilden anzusiedeln.

Die Stuttgarter Kickers sind mit einem 1:1 gegen den Aufsteiger FC Germania Friedrichstal in die Oberligasaison 2014/15 gestartet. Trainer Jürgen Hartmann – früher Profi beim VfB Stuttgart und beim Hamburger SV – kann immer wieder auf Profis aus der Drittligamannschaft zurückgreifen. Für die meisten Profis der Kickers steht am Wochenende aber eine ganz andere Prüfung bevor: Im DFB-Pokal empfangen die Stuttgarter am Samstag den Deutschen Vizemeister Borussia Dortmund.

Quelle: www.schwaebische.de

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