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„Wir wollen beide Fußballprofi werden“

Pierre Hodapp und Oktay Leyla wechseln vom FV Ravensburg ins Fußballinternat des 1. FC Heidenheim

Pierre Hodapp und Oktay Leyla wechseln vom FV Ravensburg ins Fußballinternat des 1. FC Heidenheim. Die beiden streben eine Karriere als Fußball-Profi an. (Bild: Thomas Schlichte)

Ravensburg sz | „Und biste heute schon joggen gewesen?“, fragt Pierre Hodapp, als Kumpel Oktay Leyla aus dem Auto seiner Mutter gestiegen ist. Sein Mitspieler aus der B-Jugend des FV Ravensburg grinst verschmitzt und schüttelt anschließend nur ganz kurz mit dem Kopf. Oktay trägt an diesem Tag ein Trikot des FC Liverpool, Pierre ein Jersey von einem der großen Rivalen aus der englischen Premier League, nämlich das Shirt der Tottenham Hotspurs.

Und, wer weiß? Vielleicht werden die beiden irgendwann tatsächlich dauerhaft das Hemd eines dieser beiden Traditionsklubs überstreifen. „Wir wollen beide Fußballprofi werden!“, sagen die Jungs, ohne wirklich lange nachzudenken. Um sich diesen Traum zu erfüllen, haben sich beide nun dazu entschlossen, dem Verein aus dem Schussental vorerst „Auf Wiedersehen“ zu sagen.

Zweiter Versuch für Hodapp

Für Pierre Hodapp nicht das erste Mal, dass er seine (sportliche) Heimat verlässt, schließlich kickte der Sohn von Petra – die Betreuerin der Oberliga-Mannschaft aus Ravensburg ist – schon einmal für den SC Freiburg. Nach einer Verletzung kehrte der junge Mann, dessen Lieblingsspieler DFB-Kapitän und Ur-Bayer Philipp Lahm sowie Dani Alves vom FC Barcelona sind, ins Schussental zurück.

„Ich spiele am liebsten rechter oder linker Verteidiger“, sagt Pierre und freut sich – genau wie sein Kumpel – schon riesig auf die neue Herausforderung, die Mitte Juli beginnt. Die „neue Herausforderung“ ist das Jugendinternat des Fußball-Zweitligisten 1. FC Heidenheim, in das Pierre und Oktay dann einziehen werden. Direkte Konkurrenten sind die beiden Freunde dann allerdings nicht, schließlich ist Oktay in der Offensive, genauer gesagt im Sturmzentrum zu Hause. Klar, dass auch sein Lieblingsspieler am liebsten auf Torejagd geht. Es ist Frankreichs Nationalspieler Karim Benzema, der ansonsten den „Königlichen“ von Real Madrid angehört.

Chance auf der Alb

Die Heimat, die Familie und die Freunde zu verlassen, das fällt übrigens keinem der beiden schwer – ganz im Gegenteil. „Wenn man Profi werden will, dann muss man eben in den sauren Apfel beißen“, führt Pierre Hodapp aus, während Oktay Leyla grinst und zustimmend nickt. Beide freuen sich auf diese Chance auf der Alb, die sie sich beide durch das eine oder andere Probetraining verdient und erspielt haben. „Sollten wir Freizeit haben, dann werden wir unsere Familien in Ravensburg mit Sicherheit besuchen“, sagen beide, die bereits seit frühester Kindheit aktiv gegen den Ball treten.

Während Pierre mit vier Jahren beim FV aus Ravensburg begann, schnürte der damals fünfjährige Oktay zunächst für den SV Vogt die mittlerweile recht bunt gewordenen Kickschuhe. Mal schauen, ob man von den beiden in ein, zwei oder drei Jahren hören wird. Vielleicht ja sogar, wenn sie für den 1. FC Heidenheim oder einen anderen bekannten Verein im Profigeschäft auflaufen.

Quelle: www.schwaebische.de

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