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Große Vorfreude auf den Markdorf-Cup

Markdorf -  Nach der WM kommt der Markdorf-Cup: Auftakt des zweiwöchigen Turniers in den Gehrenberg-Sportanlagen ist am Sonntag, 13. Juli. Dann messen sich wieder hochkarätige Teams aus der ganzen Region.

Beim ersten Treffen zum SC-Markdorf-Cup wurden die Einzelheiten erläutert (von links): Christoph Kugler, Markus Holzschuh (beide SCM), Peter Mörth (FV Ravensburg), SCM-Abteilungsleiter Gerhard Klank, Wolfram Eitel (Trainer, FV Ravenburg), Uwe Schulz (SCM) und SÜDKURIER-Lokalchef Helmar Grupp.  Bild: Keutner

Fußball total: Wenn abends das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft angepfiffen wird, dann ist der erste Spieltag des Markdorf-Cup, den der SC Markdorf jährlich ausrichtet, gerade vorbei. Am Sonntag, 13. Juli, ist Auftakt der beliebten sportlichen Kick-off-Veranstaltung, die zwei Wochen wieder hochwertigen und spannenden Fußball in den Gehrenberg-Sportanlagen bieten soll.

Peter Posprich, sportlicher Organisator, hofft denn auch wieder und wegen der WM-Begeisterung vermehrt auf viele Zuschauer: „Nach vier Wochen Fußball vor dem Fernseher muss jeder Kicker heiß auf Live-Fußball sein.“ In der ersten Woche findet das Qualifikationsturnier statt. Dabei kämpft ein Dutzend Teams aus der Region um zwei Plätze im Endturnier. Hier sind bereits vier Mannschaften wegen ihrer Spielstärke von vornherein dabei: der FC Kreuzlingen, der SC Pfullendorf, der FV Ravensburg und der TSV Berg bei Ravensburg. Sie treten gegen die zwei Erstplatzierten der ersten Turnierwoche an. Neu unter den Mannschaften ist der TV Eschach/Ravensburg, interessant die Tatsache, dass nicht nur Meister, sondern auch Absteiger mitspielen. „Damit zeigt sich, dass ein Absturz keine Rolle spielt“, sagt Peter Posprich, „die Fußballer können trotzdem stark sein.“ Und ambitioniert, denn sie haben Saisonziele, streben einen Wiederaufstieg an – ebenfalls eine Garantie für engagierten Sport.

Abgespeckt wurde allerdings das Rahmenprogramm. Die Erfahrungen haben gezeigt: Bei heißem Wetter wird das Angebot wenig angenommen und so haben sich die Organisatoren Uwe Schulz und Markus Holzschuh den Schwerpunkt wieder aufs Sportliche gelegt. Das VIP-Zelt bleibt. Dort werden die 35 Sponsoren – darunter sieben Hauptsponsoren – bei freiem Eintritt und Getränken verwöhnt, eine schöne Geste für die Unterstützung, die auch in diesem Jahr bereitwillig gewährt wurde. „Das war kein mühsames Suchen. Man merkt, das Turnier ist etabliert, hat einen Namen“, freut sich Uwe Schulz.

Unterhaltung wird es beim Finale geben. Das Duo „Die Jungs vom Bodensee“ mit Rainer Jäckle und Alex Tylla will singend für gute Laune sorgen, unterstützt von DJ Achim. Jäckle wird als Stadionsprecher auch das Finalspiel moderieren. Eine verlässliche Größe ist auch die Tanzgruppe „Remixxx“ des Turnvereins Markdorf.

Dem sportlichen Ereignis sehen die Teilnehmer erwartungsvoll entgegen. Zum vierten Mal wird der SV Deggenhausertal dabei sein. „Das ist ein sehr gutes, qualitativ hochwertiges Turnier und für unsere Mannschaft eine gute Vorbereitung. Außerdem schätzen wir die Zuschauerkulisse“, sagt Vorsitzender Wolfgang Rößler. „Wir sind dabei, weil wir wollen, dass Markdorf mal guten Fußball sieht“, fügt Jugendleiter Thomas Gäng scherzend hinzu und rühmt das gute Konzept mit regionalen und höherklassigen Mannschaften: „Jetzt dürfen auch die Nachbarn mitspielen.“ Wie der SV Oberteuringen. Er ist von Anfang an dabei. Der heutige Vorsitzende Wolfgang Adebahr hat schon selbst mitgekickt und erinnert sich an den Turniersieg 1995. „Wir freuen uns auf die Zwischenrunde mit dem SV Deggenhausertal“, sagt er verschmitzt. Er schätzt den kurzen Anfahrtsweg, die guten Mannschaften und meint: „Das ist ein Highlight in der Vorbereitung, wenn man Kreuzlingen oder Pfullendorf als Gegner hat.“

Welche Chancen rechnet sich der SV Bermatingen aus? „Das ist schwer zu sagen, denn die Mannschaft ist im Umbruch. Wir haben viele junge Spieler integriert und einen neuen Trainer. Das wird eine komplett neue Standortbestimmung“, sagt Thomas Frick, stellvertretender Vorsitzender. Vorsitzender Klaus Gommeringer findet es schön, dass „wir als Nachbarverein dabei sein können und dürfen“ und er freut sich aufs Treffen von Bekannten. Der SVB hat eine besondere Beziehung zum SC Markdorf: Gemeinsam stellen sie eine A- und B-Jugend und die Kooperation klappe hervorragend.

Gerhard Klank, Abteilungsleiter des SCM, dankte den teilnehmenden Vereinen für ihre Bereitschaft mitzumachen, und hob die Teams aus Pfullendorf und Ravensburg hervor: „Der FV Ravensburg ist seit über 20 Jahren dabei und ist ein Zugpferd in der Gegend, die beste Mannschaft im Umkreis. Nur so funktioniert es.“

„Wir kommen gerne hierher, gehören ja schon fast zum Inventar“, meint dessen stellvertretende Vorsitzende Peter Mörth lachend. Der FV Ravensburg richte seine Vorbereitungen auf das Turnier aus. Er schätze das gut organisierte Event. „Außerdem haben sich zwischenmenschliche Beziehungen ergeben, auf die wir genauso Wert legen.“

Quelle: www.suedkurier.de

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